[FoME] ZEIT-Stiftung: 10 Jahre Preis "Freie Presse Osteuropas" + Moskau-Korrespondenten

Christoph Dietz christoph.dietz at CAMECO.ORG
Mi Nov 25 15:05:28 CET 2009


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Medien und Demokratie in Osteuropa,
www.medien-und-demokratie.eu finden u.a. statt:
 
=> Vom Auftrag der Presse. Bedeutet Aufmerksamkeit im Westen zugleich
Schutz im Osten? 10 Jahre Erfahrung mit dem Gerd Bucerius-Förderpreis
Freie Presse Osteuropas
Vortrag von Dr. Theo Sommer, Editor-at-Large DIE ZEIT
1. Dezember 2009, 19 Uhr
Moderation: Frauke Hamann, Programmleiterin ZEIT-Stiftung Ebelin und
Gerd Bucerius
Einführung: Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften
stellen ihre Rechercheergebnisse vor: Was ist aus den Preisträgern
geworden?
Seit dem Jahr 2000 vergibt die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
den Gerd Bucerius-Förderpreis Freie Presse Osteuropas. Sie unterstützt
damit unabhängige Journalisten und Medien. Der Preis will Anerkennung
und Ermutigung sein – zugleich macht er die Preisträger in ihrem
beruflichen Engagement sichtbar. Wie wirksam ist ein solcher Preis für
die Ausgezeichneten, was kann er bewegen?
 
dr.theo sommer (* 1930) studierte Geschichte und politische
Wissenschaften; als prägender deutscher Journalist beschäftigt er sich
vorwiegend mit außenpolitischen Themen, vor allem Deutschland- und
Ostpolitik, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik und Europafragen. Der
ehemalige Chefredakteur und Herausgeber der Hamburger Wochenzeitung „DIE
ZEIT“ ist seit 2000 Editor-at-Large. Theo Sommer gehört dem Kuratorium
der ZEITStiftung Ebelin und Gerd Bucerius an, er steht der Jury des Gerd
Bucerius-Förderpreises Freie Presse Osteuropas vor, den die Stiftung
seit dem Jahr 2000 vergibt.
 
=> Moskau-Korrespondenten berichten: Klaus-Helge Donath, taz, Moskau;
Uwe Klußmann, Der Spiegel, Hamburg; Prof. Dr. Otto Luchterhand,
Universität Hamburg; Gisbert Mrozek, www.aktuell.ru, Moskau
12. Januar 2010, 19 Uhr
Was können, sollen, dürfen, müss(t)en westliche Reporter berichten? Und
was sollen, dürfen, müss(t)en Leser im Westen erfahren?
Begrüßung: Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck, Senatorin für Kultur,
Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Moderation: Prof. Dr. Johannes Ludwig, HAW Hamburg, DokZentrum
ansTageslicht.de
Einführung: Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften
stellen die Ergebnisse einer Inhaltsanalyse relevanter Westmedien über
deren Ost-Berichterstattung vor.
 
klaus-helge donath (* 1956) ist nach dem Studium der
Politikwissenschaften und Philosophie in Berlin und Essex (England) seit
1990 Korrespondent der taz in Moskau.
uwe klußmann (* 1961) arbeitete nach dem Studium der Geschichte,
Literaturwissenschaft und Politologie als freier Journalist. Seit 1990
war er fest beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel, von 1999 bis Ende 2009
gehört er zum Moskauer Spiegel-Büro, danach wird er in Hamburg tätig
sein.
prof. dr.otto luchterhand (* 1943) hatte nach dem Studium der Rechts-
und Staatswissenschaften, Slawistik und Osteuropäischen Geschichte
Lehrtätigkeiten in Freiburg und Köln inne. Von 1991 bis 2008 war er
Professor für Öffentliches Recht und Ostrecht am Fachbereich
Rechtswissenschaft I der Universität Hamburg und Direktor der Abteilung
für Ostrechtsforschung.
gisbert mrozek (* 1951) zog 1989 nach Moskau und gründete die
Rundfunknachrichtenagentur RUFO mit seiner Frau Natalja Aljakina-Mrozek,
die 1995 im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Tschetschenien
von russischen Soldaten erschossen wurde. Mrozek betreibt das
Nachrichten-Internetportal www.aktuell.ru.
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