[pm] VCD stellt Konzept für fahrgastfreundliche Bahnsanierungen vor – monatelange Vollsperrungen sind überflüssig

Jan Langehein jan.langehein at vcd.org
Fr Sep 4 13:22:46 CEST 2026


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Pressemitteilung





VCD stellt Konzept für fahrgastfreundliche Bahnsanierungen vor – monatelange Vollsperrungen sind überflüssig

Die DB InfraGO ist dabei, ihre Hochleistungskorridore zu sanieren. Bislang gehen die Bauarbeiten mit mehrmonatigen Vollsperrungen einher. Doch die Erfahrung zeigt, dass dieses Konzept so nicht funktioniert. Die langen Sperrungen stellen für Fahrgäste eine unzumutbare Belastung dar, und trotzdem sind danach oft nicht alle Arbeiten erledigt. Der ökologische Verkehrsclub VCD hat ein Konzept entwickelt<https://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.shaiF3-2Bb90N6gRRgKFVZ6DvxJgVUvOLhFIMMVFmVWUg-2FHCcjfhc2AsO6bhBAI8WIU4UROq4-2FY4-2BElRVerz35lOdmrA065As78fswDEB7-2BaJE3liNbzs-2FzkOKZ0lwDlU9HDzVVh5-2Fke73G9jrAHlHaUDqcK9U1SwusQzgV-2F57CiQkoJchV8AZY0Lt-2BpA0eRlyV_4B_oUkOJwu5T4y6LZJZnP3hINnwm7Z7Zf8imaReW2iZJFacsz0ZLa-2Ff0mPPgRTlKb89RqcpzQTjqODCmW48otyPbY-2BmJvW9V1RCwI9Sc-2FTnWAbIAxZaLxhAnAnGvXSzqAOOVAUYPZZnQX-2BZYkpjpPlVgunDOHwRmL9qB2KFukdTjLv64p7Lsm3UhrpTlK0B0juAmA2x8P6YRYg5u4ZnU2loG5XYsmEqdJiGRH4a9GaPibGrZejJas3qi-2FLTCLz55P3tRkyFo6-2FHCqcD-2FjbtPj-2BBMFQO3vhtsiL6xXusON9CCEj6wKYCuoR8zgS8zIF81mMCwIyOhLHtN8mnJr-2F7EbwCGPgYfX5GdWgBSo-2Fb0qQAfNWVKI51KznprxD7oSBixkMc>, das Korridorsanierungen fahrgastfreundlicher mit wesentlich kürzeren Sperrzeiten ermöglicht. Der VCD-Bundesvorsitzende Matthias Kurzeck stellt es vor.

Berlin, 4. September 2026. Das Konzept der Vollsperrungen muss auf den Prüfstand, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD. „Fahrgäste leiden unter monatelangen Sperrungen, und danach funktioniert trotzdem noch nicht alles“, kritisiert der Bundesvorsitzende Matthias Kurzeck: „Vollsperrungen dürfen nur das letzte Mittel sein und nicht länger als vier Wochen dauern. Mehr ist den Fahrgästen nicht zuzumuten.“

Der VCD schlägt deshalb ein Konzept vor, das eine gebündelte Sanierung bei weitgehend nur eingleisigen Sperrungen vorsieht. Matthias Kurzeck erläutert: „Nur bestimmte Arbeiten erfordern eine Vollsperrung für begrenzte Zeit. Diese lassen sich am Anfang und am Ende der Sanierung bündeln – dann reicht es, die Strecke zweimal für maximal vier Wochen zu sperren.“ Schier endlose Sperrzeiten wie bei der Sanierung Berlin – Hamburg seien überflüssig.

Für die Zeit dazwischen müssten stellenweise Provisorien gebaut werden, was den Planungsaufwand leicht erhöhe – dennoch müsse die Gesamtsanierung so kaum länger dauern als bei durchgehenden Vollsperrungen. Kurzeck: „Einen gewissen Mehraufwand müssen Fahrgäste und Güterverkehr dem Bund als Geldgeber wert sein.“

Erste Erfahrungen gibt es bereits: Beim Streckenausbau Hamburg – Hannover war die Hälfte der Strecke nur die halbe Zeit über voll gesperrt. In der übrigen Zeit musste der Schienenersatzverkehr statt 100 Kilometern nur 55 Kilometer überbrücken. Für die Fahrgäste bedeutete das kürzere Reisezeiten und weniger Unannehmlichkeiten. „Für die Neuaufstellung der Korridorsanierungen müssen die notwendigen Sperrungen sorgfältig geplant und die Sperrzeiten auf ein Mindestmaß beschränkt werden“, fordert Kurzeck. „Das reduziert die Folgen für Fahrgäste und Güterverkehr und verhindert, dass Kundinnen und Kunden dauerhaft von der Bahn aufs Auto umsteigen.“

Vom Bundesverkehrsministerium fordert der VCD, eine Gesetzesänderung auf den Weg zu bringen, um die Vorgabe der langen Vollsperrungen bei der Korridorsanierung aus dem Bundesschienenwege-Ausbaugesetz zu streichen. Bis dahin sollten Abweichungen von der gesetzlichen Vorgabe immer genehmigt werden – was das Gesetz bereits jetzt zulässt.

Zum Hintergrund: Das VCD-Konzept zur fahrgastfreundlichen Korridorsanierung und Erläuterungen zur Gesetzeslage können Sie hier herunterladen<https://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.shaiF3-2Bb90N6gRRgKFVZ6DvxJgVUvOLhFIMMVFmVWUg-2FHCcjfhc2AsO6bhBAI8WIU4UROq4-2FY4-2BElRVerz35lOdmrA065As78fswDEB7-2BaJE3liNbzs-2FzkOKZ0lwDlU9HDzVVh5-2Fke73G9jrAHlHaUDqcK9U1SwusQzgV-2F57CiQkoJchV8AZY0Lt-2BpA0eRlyggM4_oUkOJwu5T4y6LZJZnP3hINnwm7Z7Zf8imaReW2iZJFacsz0ZLa-2Ff0mPPgRTlKb89RqcpzQTjqODCmW48otyPbY-2BmJvW9V1RCwI9Sc-2FTnWAbIAxZaLxhAnAnGvXSzqAOOVAUYPZZnQX-2BZYkpjpPlVgunDOHwRmL9qB2KFukdTjLv64p7Lsm3UhrpTlK0B0juAmA2x8P6YRYg5u4ZnU2loG9jt-2FyyoNkwuxUn5hm6FcecdVHyiyZonF11DBRaAyHEQ5DBvUTZXeYvzoxw0fsPNTIk6lBLbuvskJknUFbuxHQybEK7Q9ii6pDqXKwmSI2b7n7rMhFZ-2BF6L42BxvVvejdDM7e-2B1yvsqKznS1RK9lQ6ePGcXYp179hvjtPazbLW7W>.

Pressekontakt:
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Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Mehr als 50.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.


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