[pm] PM des VCD Bayern: Einladung zum Pressegespräch und zur Berichterstattung/Bahnreaktivierungstagung und Brennernordzulauf, 10. und 11. April
VCD Landesverband Bayern e.V.
landesbuero at vcd-bayern.de
Mo Apr 13 13:40:37 CEST 2026
Pressemitteilung 7/2026
Nürnberg, 14. April 2026
Identischer Text in der Pdf-Datei im Anhang
Spritpreise selbst senken
Zur Entlastung vor höheren Spritpreisen empfiehlt der Verkehrsclub
Deutschland (VCD), den öffentlichen Verkehr billiger zu machen. Andere
Länder machen es vor. "Die Fahrpreise gehören halbiert, insbesondere
sollte auch das Deutschlandticket billiger werden", schlägt Bernd Sluka
vom Vorstand des bayrischen VCD den Politikern vor. Gleichzeitig muss
natürlich der öffentliche Verkehr ausgebaut werden. Sluka fordert:
"Busse und Bahnen müssen häufiger fahren für ein besseres Angebot und um
die jetzt steigende Nachfrage aufzunehmen. In den öffentlichen Verkehr
gehört das 'Sondervermögen' investiert und nicht in weiteren Straßenbau."
Nur ein Ausbau der Alternativen zum Auto kann die hohe Abhängigkeit von
diesem fossilen Verkehrsmittel verringern. Wenn das nicht gelingt, wird
auch beim nächsten Mal, wenn die Preise für Kraftstoffe steigen, das
Geschrei groß sein. Gleichzeitig wäre diese Entlastung sozial gerecht.
"Anders als z. B. die Erhöhung der Pendlerpauschale, von der am meisten
profitiert, wer viel verdient, unterstützt dasselbe Geld im öffentlichen
Verkehr vor allem Einkommensschwache mobil zu bleiben", erklärt Sluka.
Rufe nach Tankrabatten oder Steuersenkung helfen dagegen nicht weiter.
Nach den Erfahrungen von 2022 steigern diese Maßnahmen nur die Gewinne
der Mineralölfirmen.
Jeder hat es selbst in der Hand, die Spritpreise reduzieren. Auch wenn
sich die Politiker nicht dazu aufraffen können, Tempolimits anzuordnen
um so Deutschland vom Erdöl weniger abhängig zu machen, kann jeder
langsamer fahren. "Tempo 100 auf Autobahnen, 80 außerorts und etwas
langsamer in den Ortschaften reduziert den Verbrauch um 20 Prozent -
nebenbei ist es auch sicherer. Das ist, als würde das Benzin wieder 1,70
Euro pro Liter kosten", empfiehlt Sluka. Noch mehr hilft, statt dem Auto
wo immer möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder in
Fahrgemeinschaften zu fahren. Weitere Ersparnisse sind durch gezielt
spritsparendes Fahren zu erreichen. Dazu hat der VCD in der
Vergangenheit Schulungen angeboten, die jetzt wieder aufgelegt werden.
Spritspartrainer Sluka rät: "Einstweilen können Sie die Ratschläge aus
unserer Broschüre '11 Spritspartipps' entnehmen, die unter
https://vcdbayern.de/images/Themen/Benzinsparen11_2.pdf zum Download
angeboten wird."
Mittelfristig hilft der Umstieg auf Elektromobilität. Busse und Bahnen
sind oft schon elektrisch unterwegs. "Und wenn Sie weiterhin Auto fahren
müssen, sollte das nächste unbedingt ein Elektroauto sein", so Sluka
abschließend.
Rückfragen richten Sie gerne an Bernd Sluka, Tel. 0176 42063287
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Ralf Altenberger
Geschäftsführer VCD Bayern
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