[pm] Nationale Verkehrssicherheitskonferenz: VCD fordert Kurswechsel – Tempolimits als Lebensretter
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Mo Apr 13 08:58:23 CEST 2026
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Pressemitteilung
Nationale Verkehrssicherheitskonferenz: VCD fordert Kurswechsel – Tempolimits als Lebensretter
Anlässlich der zweiten Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz am 14. April fordert der ökologische Verkehrsclub VCD einen grundlegenden Kurswechsel in der Verkehrspolitik hin zur Vision Zero. Trotz ambitionierter Ziele der Bundesregierung stagniert die Verkehrssicherheit in Deutschland – insbesondere für ungeschützte Verkehrsteilnehmende wie Fußgänger*innen und Radfahrende.
Berlin, 12. April 2026. „Der Straßenverkehr muss endlich sicherer werden. Jede im Verkehr getötete Person ist eine zu viel. Stattdessen ist der Straßenverkehr in Deutschland noch gefährlicher geworden: 2.814 Menschen wurden im letzten Jahr im Straßenverkehr getötet. Das sind 44 Verkehrstote mehr als im Vorjahr. 62 Prozent der Getöteten waren 2024 innerorts zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Wer sich ohne Auto bewegt, trägt ein unverhältnismäßig hohes Risiko. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis politischer Versäumnisse“, sagt Christiane Rohleder, Bundesvorsitzende des ökologischen Verkehrsclubs VCD.
Besonders im Stadtverkehr kommt es zu schweren Unfällen, häufig an Kreuzungen. Zu hohe Geschwindigkeiten, unsichere Infrastruktur und immer größere Fahrzeuge verschärfen die Gefahrenlage. Gleichzeitig bleiben viele wirksame Maßnahmen bislang ungenutzt oder werden nur zögerlich umgesetzt. „Oft werden Hinweise aus der Bevölkerung auch einfach nicht ernst genug genommen. Gerade erst wurde in Berlin in der Tautenburger Straße ein Kind schwer verletzt, obwohl eine Anwohnerinitiative dort seit langem auf die Gefahren hinweist und Tempo 30 fordert“, so Rohleder.
„Wir wissen längst, was wirkt: Tempo 30 in geschlossenen Ortschaften halbiert den Anhalteweg gegenüber Tempo 50 und reduziert Unfallrisiko und Unfallschwere deutlich. Sichere Infrastruktur rettet Leben. Statt auf Appelle an das Verhalten Einzelner zu setzen, muss die Politik Straßen so gestalten, dass Fehler nicht tödlich enden“, so Anika Meenken, VCD-Sprecherin für Radverkehr und Mobilitätsbildung. „Auch auf Landstraßen wird die wirksamste Maßnahme – Tempo 80 – weiter ignoriert.“ Rohleder ergänzt: „Hier wird die Freiheit, schnell zu fahren, über Menschenleben gestellt. Das ist unverantwortlich“.
Die Bundesregierung will die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 Prozent senken. Doch ohne wirksame Maßnahmen wird dieses Ziel verfehlt. Der VCD fordert die Bundesregierung deshalb auf, die Verkehrssicherheit endlich zur Priorität zu machen und konsequent zu handeln: Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts, der Ausbau sicherer Infrastruktur, wirksamer Schutz für Kinder sowie mehr Handlungsspielraum und Mittel für Kommunen – auch für konsequente, digitale Verkehrskontrollen.
Nur mit einem entschlossenen politischen Kurswechsel kann die Zahl der Verkehrstoten deutlich gesenkt werden.
Pressekontakt:
Jan Langehein, Magdalena Reiner, Pauline Höchter • Telefon 030/280351-12 • presse at vcd.org<mailto:presse at vcd.org> • www.vcd.org<https://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.CS5qcI5cokgXp-2FA8tKaCDoryTIZ003Yo-2Fz7xm2C1yBs-3Ds2ir_vMRiITmXO-2FF-2Bqy39MQdhjcYc-2F-2FY7bP1jrlmf2LXn2NWd6KwfdxhulIqoslxFPhF6WJR7-2BnFhxPYzUA3afADmkRx43EM5VpnvzohVJoISN-2F9MuU58gWeFCTtyYAp-2F7aR5CJ2-2Bv4V93-2FCgNVfxLcUY1QR-2FZgzc8fs0i2j2MifnljhkveF-2BTckvcstKy9kYtPZHTO0gclgI5NVWXQBsrJ9QoBKncjenU7ZfSq8AWZ4A3DtIUnh-2FfF4l0IkKxEWBMQHHGd48tlq8jK1dy16qdSY2O11laaiktXPKpIADKFCudYAMVVN-2FgYfhZL7oTmuzNZiYLwao-2BRKkMFf1aucrN33A73-2BgwfUdgtqPlQh8aGAk-2BKTZw6VSmkMuxs6ZZw2YkKVb>
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Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Mehr als 50.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.
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