address verification - reject after DATA

Paul news at amaltea.de
Fr Sep 30 10:36:10 CEST 2016


Am 30.09.2016 um 08:32 schrieb Thomas Schwenski:

>>> Bisher war mir ein REJECT-AFTER-DATA unbekannt. Habe ich da was
>>> verpasst? War das schon immer so oder hat das Exchange oder eine
>>> Antiviren-Appliance neu erfunden?
> 
>>> Welchen Sinn macht ein solches Verhalten?
> 
> Natürlich macht es Sinn in der SMTP-Kommunikation erst nach dem Senden
> der eigentlich Mail zu rejecten.
> Anders würde PreQueue-Contentfiltering gar nicht funktionieren.
> D.h. der Server prüft den Content der eigentlichen Mail auf
> Spam/Viren/was-auch-immer und kann diese direkt ablehnen, als nur zu
> Taggen oder in einen Quarantäne-Ordner zuzustellen.
> 
> Ein anderes Thema wäre auch eine Prüfung auf ein Mailbox-Quota.
> Der Server weiß erst dann genau, wie groß eine Mail ist, wenn diese
> (technisch - nicht juristisch) vollständig übertragen wurde.
> Er kann also auch erst dann prüfen, ob sie noch ins Postfach passt.

Deine Ausführung klingt nachvollziehbar. Danke dafür.
Ich denke mir jedoch, dass man sich die ganzen Prüfungen sparen kann,
wenn von vornerein klar ist, dass die Empfängeradresse gar nicht
existiert. Das ist das einzige was mich daran stört.

>>> Kennt jemand auch eine Lösung für Version < 3?
>>> Ich möchte jedoch keine Liste manuell pflegen (lassen) müssen. Es
>>> soll weiterhin dynamisch bleiben. Ein Update ist geplant.
> 
> Falls es keine elegantere Lösung geben sollte:
> Wenn Du einen Exchange belieferst, dann wird es dort sicher auch ein AD
> geben.
> Du könntest dort per LDAP die gültigen Empfänger zyklisch auslesen und
> auf Deinem System cachen lassen.
> Das wäre dann auch nicht manuell und spart Dir bei dem Host Traffic.
> 
> Eine Live-Abfrage per LDAP müsste theorethisch auch machbar sein - ich
> würde jedoch eine gecachte Variante aus Stabilitätsgründen vorziehen.

Mein Mailserver ist irgendwo da draußen vorgeschaltet und hat bis auf
SMTP keinen direkten Zugriff auf das Zielsystem. Ansonsten wäre einer
dieser beiden Vorschläge umgesetzt worden.
Oder das Update auf Postfix 3...


Gruß,
Paul







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