[DBJRinfo] Pressemitteilung: Parlamentarischer Abend des Bundesjugendrings 2026

DBJR Frederik Sübai medien at dbjr.de
Di Mai 19 19:28:28 CEST 2026


*Generationengerechtigkeit gestalten: Parlamentarischer Abend des DBJR 
bringt Politik und Jugendverbände ins Gespräch*

Berlin, den 19.05.2026

Unter dem Motto „Generationengerechtigkeit gestalten – Politik für und 
mit jungen Menschen stärken“ fand der Parlamentarische Abend des 
Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) in der Alten Pumpe in Berlin statt. 
Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Jugendverbänden, Bundespolitik, 
Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutierte der Bundesjugendring 
darüber, wie politische Entscheidungen die Interessen junger Menschen 
heute und in Zukunft stärker berücksichtigen können.

„Generationengerechtigkeit ist kein abstrakter Begriff aus einem 
Grundsatzpapier und auch kein freundlicher Zusatz in 
Koalitionsverträgen. Sie entscheidet ganz konkret darüber, wie junge 
Menschen leben, lernen, arbeiten und sich engagieren können – heute und 
in Zukunft0“, betonte DBJR-Vorsitzender Wendelin Haag in seiner 
Begrüßung. „Und sie ist eine der zentralen Demokratiefragen unserer 
Zeit. Demokratie muss gerade die im Blick behalten, die mit den 
Entscheidungen von heute am längsten leben werden.“

Im Mittelpunkt des Abends standen aktuelle jugendpolitische Fragen der 
Generationengerechtigkeit: Wie kann Rentenpolitik so gestaltet werden, 
dass junge Menschen Vertrauen in soziale Sicherungssysteme behalten? Wie 
kann Sozialpolitik Teilhabe ermöglichen und Unsicherheiten abbauen? 
Welche Rahmenbedingungen braucht gesellschaftliches Engagement, damit 
junge Menschen sich unabhängig von ihren Lebensrealitäten einbringen 
können? Und wie kann demokratisches Engagement junger Menschen 
abgesichert werden, wenn Demokratie und Zivilgesellschaft unter Druck 
geraten?

„Junge Menschen übernehmen Verantwortung. Sie engagieren sich 
selbstorganisiert, setzen sich für Demokratie ein, bringen konstruktive 
politische Lösungen in die Debatten ein und halten unsere Gesellschaft 
oft dort zusammen, wo andere längst den Rückzug angetreten haben“, sagte 
DBJR-Vorsitzende Daniela Broda. Dieses Engagement entstehe jedoch nicht 
im luftleeren Raum: „Es braucht Zeit, Infrastruktur, Förderung – und 
manchmal schlicht die Gewissheit, dass Beteiligung und Engagement 
politisch auch gewollt ist.“

Auf dem Podium brachten Johannes Winkel (MdB, Bundesvorsitzender Junge 
Union), Tim Klüssendorf (MdB, Generalsekretär SPD), Nyke Slawik (MdB, 
Obfrau BFSFJ-Ausschuss B90/Die Grünen) und Heidi Reichinnek (MdB, 
Fraktionsvorsitzende Die LINKE) ihre Perspektiven auf 
generationengerechte Politik ein. In kurzen Eingangsstatements setzten 
sie Impulse zu generationengerechter Rentenpolitik, Sozialpolitik, 
Engagementpolitik und zur Absicherung demokratischer Beteiligung junger 
Menschen. Die Beiträge machten deutlich: Generationengerechtigkeit ist 
ein Querschnittsthema, das weit über einzelne Ressorts hinausreicht.

„Generationengerechtigkeit bedeutet nicht, Jung gegen Alt auszuspielen“, 
so Daniela Broda weiter. „Es geht darum, dass die Lasten der 
Transformation – sei es bei Rente, Sozialstaat, Ehrenamt oder Demokratie 
– nicht einfach im Rucksack der heute Jungen abgeladen werden.“

Im Anschluss an die Podiumsrunde wurde die Diskussion an Thementischen 
vertieft. Dort tauschten sich Vertreter*innen aus den 
Mitgliedsorganisationen des Bundesjugendrings, die Abgeordneten von der 
Bühne sowie weitere Abgeordnete und Entscheidungsträger*innen angeregt 
über politische Handlungsbedarfe aus. Im Mittelpunkt standen konkrete 
Fragen nach verlässlicher Beteiligung, sozialer Sicherheit, tragfähigen 
Rahmenbedingungen für Ehrenamt und dem Schutz demokratischer Infrastruktur.

Die Jugendverbände und Landesjugendringe im Bundesjugendring 
repräsentieren mehr als 6 Millionen junge Menschen. Sie organisieren 
sich demokratisch, ehrenamtlich und selbstbestimmt – von der lokalen 
Ebene bis in bundesweite und europäische Zusammenhänge. Damit sind sie 
zentrale Orte politischer Bildung, demokratischer Praxis und 
gesellschaftlicher Verantwortung.

Pressekontakt:
Deutscher Bundesjugendring
Frederik Sübai
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presse at dbjr.de
+49 30 400 40 410

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Frederik Sübai
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