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<p class="western"><strong>Generationengerechtigkeit gestalten:
Parlamentarischer Abend des DBJR bringt Politik und
Jugendverbände ins Gespräch</strong></p>
<p class="western">Berlin, den 19.05.2026</p>
<p class="western">Unter dem Motto „Generationengerechtigkeit
gestalten – Politik für und mit jungen Menschen stärken“ fand
der Parlamentarische Abend des Deutschen Bundesjugendrings
(DBJR) in der Alten Pumpe in Berlin statt. Gemeinsam mit
Vertreter*innen aus Jugendverbänden, Bundespolitik, Verwaltung
und Zivilgesellschaft diskutierte der Bundesjugendring darüber,
wie politische Entscheidungen die Interessen junger Menschen
heute und in Zukunft stärker berücksichtigen können.</p>
<p class="western">„Generationengerechtigkeit ist kein abstrakter
Begriff aus einem Grundsatzpapier und auch kein freundlicher
Zusatz in Koalitionsverträgen. Sie entscheidet ganz konkret
darüber, wie junge Menschen leben, lernen, arbeiten und sich
engagieren können – heute und in Zukunft0“, betonte
DBJR-Vorsitzender Wendelin Haag in seiner Begrüßung. „Und sie
ist eine der zentralen Demokratiefragen unserer Zeit. Demokratie
muss gerade die im Blick behalten, die mit den Entscheidungen
von heute am längsten leben werden.“</p>
<p class="western">Im Mittelpunkt des Abends standen aktuelle
jugendpolitische Fragen der Generationengerechtigkeit: Wie kann
Rentenpolitik so gestaltet werden, dass junge Menschen Vertrauen
in soziale Sicherungssysteme behalten? Wie kann Sozialpolitik
Teilhabe ermöglichen und Unsicherheiten abbauen? Welche
Rahmenbedingungen braucht gesellschaftliches Engagement, damit
junge Menschen sich unabhängig von ihren Lebensrealitäten
einbringen können? Und wie kann demokratisches Engagement junger
Menschen abgesichert werden, wenn Demokratie und
Zivilgesellschaft unter Druck geraten? </p>
<p class="western">„Junge Menschen übernehmen Verantwortung. Sie
engagieren sich selbstorganisiert, setzen sich für Demokratie
ein, bringen konstruktive politische Lösungen in die Debatten
ein und halten unsere Gesellschaft oft dort zusammen, wo andere
längst den Rückzug angetreten haben“, sagte DBJR-Vorsitzende
Daniela Broda. Dieses Engagement entstehe jedoch nicht im
luftleeren Raum: „Es braucht Zeit, Infrastruktur, Förderung –
und manchmal schlicht die Gewissheit, dass Beteiligung und
Engagement politisch auch gewollt ist.“</p>
<p class="western">Auf dem Podium brachten Johannes Winkel (MdB,
Bundesvorsitzender Junge Union), Tim Klüssendorf (MdB,
Generalsekretär SPD), Nyke Slawik (MdB, Obfrau BFSFJ-Ausschuss
B90/Die Grünen) und Heidi Reichinnek (MdB, Fraktionsvorsitzende
Die LINKE) ihre Perspektiven auf generationengerechte Politik
ein. In kurzen Eingangsstatements setzten sie Impulse zu
generationengerechter Rentenpolitik, Sozialpolitik,
Engagementpolitik und zur Absicherung demokratischer Beteiligung
junger Menschen. Die Beiträge machten deutlich:
Generationengerechtigkeit ist ein Querschnittsthema, das weit
über einzelne Ressorts hinausreicht.</p>
<p class="western">„Generationengerechtigkeit bedeutet nicht, Jung
gegen Alt auszuspielen“, so Daniela Broda weiter. „Es geht
darum, dass die Lasten der Transformation – sei es bei Rente,
Sozialstaat, Ehrenamt oder Demokratie – nicht einfach im
Rucksack der heute Jungen abgeladen werden.“</p>
<p class="western">Im Anschluss an die Podiumsrunde wurde die
Diskussion an Thementischen vertieft. Dort tauschten sich
Vertreter*innen aus den Mitgliedsorganisationen des
Bundesjugendrings, die Abgeordneten von der Bühne sowie weitere
Abgeordnete und Entscheidungsträger*innen angeregt über
politische Handlungsbedarfe aus. Im Mittelpunkt standen konkrete
Fragen nach verlässlicher Beteiligung, sozialer Sicherheit,
tragfähigen Rahmenbedingungen für Ehrenamt und dem Schutz
demokratischer Infrastruktur.</p>
<p class="western">Die Jugendverbände und Landesjugendringe im
Bundesjugendring repräsentieren mehr als 6 Millionen junge
Menschen. Sie organisieren sich demokratisch, ehrenamtlich und
selbstbestimmt – von der lokalen Ebene bis in bundesweite und
europäische Zusammenhänge. Damit sind sie zentrale Orte
politischer Bildung, demokratischer Praxis und
gesellschaftlicher Verantwortung.</p>
<p class="western" align="left">Pressekontakt:<br>
Deutscher Bundesjugendring<br>
Frederik Sübai<br>
<a href="http://www.dbjr.de/">www.dbjr.de</a><br>
<a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:presse@dbjr.de">presse@dbjr.de</a><br>
+49 30 400 40 410</p>
</div>
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Frederik Sübai
(er/ihm)
Medien & Kommunikation
Deutscher Bundesjugendring
Mühlendamm 3
10178 Berlin
030/40040-410
<a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:frederik.subai@dbjr.de">frederik.subai@dbjr.de</a>
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