[Grundeinkommen-Info] onlineseminar bge und demokratie

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Do Apr 27 17:32:29 CEST 2023




Mittwoch, 3.5.2023, 18.00-19.00 Uhr
Referent: Erwin Leitner, Mehr Demokratie Österreich
Das BGE und die Demokratie


Unsere Demokratie droht zur Angelegenheit einer Minderheit zu werden.
Einerseits ist ein sehr hoher Anteil der Bevölkerung als
Nicht-Staatsbürger:innen von Wahlrecht und demokratischer Beteiligung
ausgeschlossen. Andererseits sind immer mehr Menschen von unserer
Demokratie enttäuscht und nutzen ihr Wahlrecht und
Beteiligungsmöglichkeiten nicht. Nicht-Wahlberechtigte und
Nicht-Wählende zusammen machen in Österreich bereits mehr als die
Hälfte der Wohnbevölkerung aus. Unter den Nicht-Wählenden ist der
Anteil der Armutsgefährdeten überdurchschnittlich hoch. Kann sich vor
diesem Hintergrund unsere Demokratie Armut langfristig leisten?

Aus Anlass des BGE-Volksbegehrens in Österreich sollen die
direkt-demokratischen Möglichkeiten in Österreich näher betrachtet
werden. In Österreich gibt es zwar auf Bundesebene
direkt-demokratische Instrumente. Jedoch handelt es sich, wie zu
zeigen sein wird, aus der Sicht von mehr demokratie! österreich um die
"falschen" Instrumente. Wie aber sollte Direkte Demokratie
ausgestaltet sein?

Erwin Leitner ist Gründer und Bundessprecher von mehr demokratie!
österreich. Er war lange als Unternehmensjurist tätig und versteht
sich als Demokratieentwickler. Sein Herzensanliegen ist es, Menschen
zum Einmischen in die eigenen politischen Angelegenheiten zu
ermächtigen.
https://mehr-demokratie.at/



Einwahldaten: Zoom-Meeting
https://zoom.us/j/91557630826?pwd=TzBkV3dsUHRBeTc3T1BiVFQwOW5zZz09
Meeting-ID: 915 5763 0826 Kenncode: 863623 Schnelleinwahl mobil 
+496950500951,,91557630826#,,,,*863623# Deutschland   
Meeting-ID: 915 5763 0826
Kenncode: 863623

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Vorschau       

  

Mittwoch, 10.5.2023, 18.00-19.00 Uhr
Referent: Ronald Blaschke
Internationale Arbeitsorganisation: Eckpunkte für ein Grundeinkommen 

Während in Deutschland einige Spitzenfunktionär*innen der
Gewerkschaften und Armutsforscher*innen das Grundeinkommen rundweg
ablehnen, denken Expert*innen einer UNO-Sonderorganisation längst
weiter. Gemeint ist die Internationale Arbeitsorganisation (IAO,
englisch: International Labour Organization (ILO)), die es sich zum
Ziel gesetzt hat, international verbindliche Arbeits- und
Sozialstandards zu formulieren und durchzusetzen. Die IAO-Expert*innen
beteiligen sich konstruktiv an der weltweiten Grundeinkommensdebatte
und entwickelten konkrete Leitlinien für Grundeinkommenskonzepte und
Rahmenbedingungen, von denen sie sich ausreichenden sozialen Schutz
und soziale Gerechtigkeit für alle versprechen.

Ronald Blaschke vom Netzwerk Grundeinkommen stellt die Eckpunkte der
IAO für ein Grundeinkommen vor und informiert über die Anfang Juli
stattfindende 1. Strategie- und Vernetzungskonferenz "Gewerkschaften
fürs Grundeinkommen".



Mittwoch, 17.5.2023, 18.00-19.00 Uhr
Referent: Martin Finger
Utopisches Potential eines Grundeinkommens

Statt das Grundeinkommen als weiteren Baustein des Sozialstaates zu 
betrachten, sieht unser Referent darin deutlich mehr utopisches 
Potential, um unsere zukünftige Gesellschaft zu gestalten. Im 
Impulsvortrag wird er seine Gedanken mit uns teilen und erzählen, welche 
Rolle das Grundeinkommen spielen könnte, um uns den Übergang in eine 
staats- und gewaltfreie Gesellschaft zu ermöglichen, in welcher alle 
Menschen selbstbestimmt leben können. Das beinhaltet auch, dass wir das 
Grundeinkommen statt als Anspruch als gegenseitiges Geschenk begreifen. 
Erst durch die Freiwilligkeit, sowohl bei den Empfangenden als auch den 
Gebenden, etablieren wir eine Haltung der Wertschätzung einem jeden 
Menschen gegenüber.

Indem wir das Grundeinkommen direkt in der Gesellschaft verankern, es 
freiwillig, gewaltfrei und schrittweise einführen, durch Nutzung einer 
komplementären Währung auf der Grundlage des Gleichgewichtsgeldes, 
benötigen wir weder Staat noch politische Mehrheiten. Wir können direkt 
mit der Umgestaltung unserer Gesellschaft beginnen und diese so 
gestalten, dass wir alle gern in ihr leben wollen.

Auf der Webseite des Referenten unter https://martinfinger.de gibt es 
weiterführende Informationen sowie eine Open-Access-Version seines 
Buches „Freiwilliges Grundeinkommen statt Gewalt“.





S A M S T A G ,  6. M A I ,  10.00 - 14.00 U H R  

Deutsch-südkoreanisches Vernetzungstreffen

Klimnakrise und bedingungsloses Grundeinkommen

Inputs: Hyosang Ahn, Grundeinkommensnetzwerk Korea
        Min Geum, Institut für politische und wirtschaftliche 
                  Alternativen
        Dagmar Paternoga, Attac AG genug für alle
        
Kommentare: Mia Smettan, Konzeptwerk neue Ökonomie
            Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen Deutschland
            Gunmin Yi, Institut für politische und wirtschaftliche 
                       Alternativen

Anmeldung ist erforderlich bis Montag, den 1. Mai krampertz at attac.de



Youtubekanal
 
Wir dokumentieren die Inputs unserer Mittwochsseminare auf unserem
Youtubekanal (gerne weitersagen!)
https://www.youtube.com/channel/UCbtd3cSlH9bXN8E-R4q7rHg 
Zuletzt neu eingestellt wurden Werner Rätz "Das BGE in den arm 
gemachten Ländern" vom 5.4.2023, Uwe Schnabel "Ermutigen, ermöglichen 
und bestärken" vom 12.4.2023 und Jörg Reiners "Rückgewinnung des 
Utopischen für die Linke" vom 19.4.2023






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www.werner-raetz.de  
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Werner Rätz
mailto:werner.raetz at t-online.de
Jagdweg 49  53115 Bonn
0228/212222   0170/5217261



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