[FoME] Open Source City Juba, 21. & 22.6. in Berlin

Christoph Dietz Christoph.Dietz at CAMECO.ORG
Mi Jun 20 08:50:40 CEST 2012


>>> Roman Deckert roman.deckert at googlemail.com 19.06.2012 16:37 >>

*#OSJUBA
Juba. The world's first Open Source City?*
Konferenz zu Open Source-Strategien und internationaler Entwicklung im
Südsudan

Donnerstag 21. Juni, 2012
KOW 19.00 – 21.00
Brunnenstr. 9, 10119 Berlin
South Sudan and Open Source Culture

Freitag 22. Juni, 2012
SUPERMARKT 10.00 - 18.00
Brunnenstr. 64, 13355 Berlin
#OSJUBA Conference / Workshop

In vielen Teilen unserer Welt sehen sich Menschen mit nichts weniger
konfrontiert als damit, ein völlig neues Staatswesen zu gründen. Die
Teilung des Sudans im Jahr 2011 ist dafür ein lebendiges Beispiel. In
Juba, der zugleich alten und neuen Hauptstadt des Südsudans, steht man
jetzt vor unzähligen Fragen und Entscheidungen: es geht für die
Bevölkerung einerseits darum, sich vor dem Hintergrund einer
multi-kulturellen Region geschlossen neu zu erfinden und sich
andererseits gemeinsam zu behaupten im Kampf gegen Armut und die Folgen
bewaffneter Konflikte im Streit um die Ölvorkommen.

Die Gemeinschaft des Südsudans muss ein komplett neues
Selbstverständnis entwickeln und ist auf der Suche nach neuen Formen
des Dialogs. Somit wird Juba auch für die internationale Gesellschaft zu
einem wichtigen Thema. Open Source Strategien können in diesem
Zusammenhang sehr wirkungsvoll sein, weil sie flexibel, einfach
zugänglich, nachhaltig und partizipativ sind. Wir wollen
herausfinden, inwiefern sich diese Ansätze eignen, den
Transformationsprozess in Staaten wie Südsudan zu unterstützen.

#OSJUBA  hat sich zum Ziel gesetzt, die Strukturen, Methodologien und
Plattformen solcher offenen Netzwerke und Systeme - Open Data,
Crowdsourcing, e-Governance oder Digitale Mobilität - für eine
innovative und nachhaltige Entwicklung einzusetzen und dies beispielhaft
im Südsudan zur Anwendung zu bringen. Damit könnte die Hauptstadt Juba
zum Modell einer Open Source City werden und damit international
wichtige Impulse liefern. In Form eines zweitägigen Events sollen
Konzepte erarbeitetet werden, die den Südsudan in seinem
Entwicklungsprozess unterstützen. Am Donnerstag, den 21.Juni 2012, geht
es vor allen um die Definition möglicher Open Source Modelle und ihren
Bezug zu Juba. Der darauffolgende Tag ist vor allem als Workshop
gedacht, um konkrete Lösungsansätze für die Krisenregion zu erarbeiten.

Um diese Möglichkeiten auszuloten, laden Stephen Kovats vom neu
gegründeten ‚r0g_Agency for Open Culture and Critical
Transformation‘ in Zusammenarbeit
mit Ela Kagel von ‚SUPERMARKT Berlin‘ und  Roman Deckert von ‚Media
in Cooperation and Transition (MICT)‘ Vertreter modellhafter Open
Source- und
Collaborative Technologie- Projekte aus einem breiten internationalen
Spektrum nach Berlin ein, darunter:

Venzha Christ, HONF (Yogyakarta), Daudi Were, Ushahidi (Nairobi), Nadia
EL-Imam (Strasbourg), Geraldine de Bastion newthinking (Berlin), Micz
Flor, Sourcefabric (Berlin/Prag), Maja Bott, KfW (Frankfurt), Kai
Voeckler, Archis Interventions (Offenbach/Amsterdam), Jörn Schultz,
icebauhaus (Weimar), Simon Höher + Emanuel Schwarz, knowable.org
(Berlin), Christian Bauer, Artesian (Wien), Jan Tretschok + Carolin
Wiedemann, xm:lab (Saarbruecken), Nikolay Georgiev, Open Source Ecology
(Karlsruhe), Johnny West, OpenOil (Berlin), Stephanie Hankey, Tactical
Technology Collective (Berlin), Georgios Papadopoulos, alt. economies
(Athen)

*Infos / Kontakte:*
Weitere Infos: http://r0g-media.org/osjuba/ 
Facebook Event: http://www.facebook.com/events/387391117973861/ 
Twitter: #osjuba @intertwilight
Livestream durch Streampark AG: http://www.supermarkt-berlin.net/ 
Kontakt: Hilary Roger <events at r0g-media.org> <events at r0g-media.org>
Konzept / Leitung: Stephen Kovats
<kovats at r0g-media.org><kovats at r0g-media.org>
 



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