[Finews] Das war der Ostermarsch 2026 im Kreis Coesfeld - in Dülmen - Fotos, Reden, Videos
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Mo Apr 6 23:25:05 CEST 2026
Friedensinitiative Nottuln
Liebe Freundinnen und Freunde,
das war der Ostermarsch 2026 der Kreisgruppen Coesfeld in Dülmen.
Danke an die Friedensfreunde Dülmen, dass sie uns wieder eingeladen haben.
Danke an Gaby und Suit, die uns mit ihren Liedern erfreuten und so zu einer
runden Abschlusskundgebung beitrugen.
Wer diesmal nicht dabei sein konnte – alles findet Ihr auf www.fi-nottuln.de
<http://www.fi-nottuln.de>
Mit freundlichen Grüßen
Robert Hülsbusch
P.S.
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Ostermontag in Dülmen - Ostermarsch der Friedensgruppen im Kreis Coesfeld
„Kriege verweigern! Frieden schaffen!“
Kreis Coesfeld. „Kriege verweigern! Frieden schaffen!“ Mit diesem Motto
zogen am Ostermontag gut 100 Ostermarschierer aus dem ganzen Kreis Coesfeld
durch die Dülmener Innenstadt. In ihrer Rede zum Auftakt ging die
Vorsitzende der Friedensfreunde Dülmen, Dr. Penelope Glenn, auf die Kriege
der Gegenwart ein – auf den Überfall Russlands auf die Ukraine, auf den
Angriffskrieg der USA und Israels auf den Iran, auf die Kriege in Afrika.
„Alle sind völkerrechtswidrig und werden keine Lösung bringen!“, mahnte die
Vorsitzende. Es hänge nicht von den einzelnen Menschen eines Landes oder
von einem Ostermarsch ab, ob diese Entwicklung sich fortsetzt. Dr. Glenn:
„Aber jeder von uns kann sich informieren, eine Meinung bilden und
vertreten. Allein kann man kaum etwas bewegen, sondern erst wenn wir uns
zusammenschließen und gemeinsam handeln.“ Die deutsche Regierung müsse
auffordert werden, sich für Frieden, für eine gute Zukunft mutig und
entschlossen einzusetzen. „Gehen wir für ein anderes Deutschland auf die
Straße! Ein Land, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt
stark macht. Ein Land, in dem alle Menschen willkommen sind!“, rief sie den
Teilnehmern des Ostermarsches zu. Die zogen dann zunächst zum Katholischen
Friedhof Mühlenweg, wo – so Franz Gerding – 133 Kriegstote aus dem Ersten
und Zweiten Weltkrieg liegen, darunter auch Zivilisten aus der damaligen
Sowjetunion und aus Polen. Gerding: „Die Gräber mahnen uns: Nie wieder
Krieg!“ Der Hiroshima-Baum, ein Ginkgo-Baum an der Hermann-Leeser-Realschule
war eine weitere Station. Dieser Baum mahne, so Monika Friepörtner, Dülmener
Friedensfreunde: „Wir müssen uns von der Geißel der Atomwaffen befreien.
Hiroshima und Nagasaki zeigen, was ein Atomkrieg bedeutet.“ Unter dem
Glasdach von EinsA am Marktplatz fand die Abschlusskundgebung statt. Kaffee
und Kuchen warteten schon. Und die beiden Musiker Gaby und Suit, die mit
ihren Liedern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ostermarsch zum
Mitsingen einluden – „Wozu sind Kriege da?“ (Udo Lindenberg) – „Meine Söhne
kriegt ihr nicht!“ (Reinhard Mey) – „Inshallah“ – ein traditionelles Lied
aus dem Nahen Osten. Ellen und Michael Keimburg aus Nottuln stellten ihren
Sponsorenlauf vor. Sie werden durch ganz Deutschland wandern und suchen
Sponsoren. Der Geld wird der Organisation Pro Peace gespendet. Ulla
Hülsbusch stellte ihre „Friedenserklärung“: „Ich lehne jeden Krieg ab. Jeder
Krieg ist ein Verbrechen! Und ich will nicht, dass man uns und mich
militärisch verteidigt! Auch dies bringt nur Tod und Zerstörung.“ Viele
Ostermarschierer nutzten die Gelegenheit, sich dieser „Friedenserklärung“
anzuschließen. Auch wenn es unterschiedliche Meinungen zum Thema Krieg und
Frieden in der Friedensbewegung gibt, hier sind sich alle einig, wurde am
Ende des Ostermarsches 2026 deutlich: „Wir lehnen die maßlose Hochrüstung
und die gleichzeitigen Kürzungen in allen sozialen Bereichen ab! Das ist
völlig überdreht und gleichzeitig eine Politik, die nicht Frieden bringt,
sondern hochgefährlich ist“, so Penelope Glenn. Und sie freute sich, dass in
diesem Jahr wieder deutlich mehr Menschen nach Dülmen gekommen waren.
Foto (Robert Hülsbusch): Sie trugen ihre Entrüstung über die Politik der
„Kriegstüchtigkeit“ am Ostermontag auf die Straße. Mit Fahnen und Musik,
aber auch mit Kaffee und Kuchen wurde der Ostermarsch 2026 bunt und laut!
Robert Hülsbusch
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