[ABSP] Europaweiter Aktionstag der Gewerkschaften am 29. September

Aktionsbuendnis Sozialproteste absp at die-soziale-bewegung.de
Do Aug 5 23:04:56 CEST 2010


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Infos zum Ein-/Austragen und weitere Informationen über diesen 
bundesweiten Verteiler ganz am Ende dieser Rundmail. Rundmailtext und 
Anlagen im Anhang als druckbare PDF-Datei. Frühere Rundmails im Archiv 
der Homepage:
http://www.die-soziale-bewegung.de/archiv.html (Internet-Link)
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# Rundmail des Aktionsbündnis Sozialproteste (ABSP) am 5. August 2010 #

*Europaweiter Aktionstag der Gewerkschaften am 29. September**

*+-------------------------------------------------------------+

   1. Für gemeinsamen Widerstand gegen die Regierungspolitik, in
      Deutschland und auch in Europa!

      <#1>
   2. Konkretes zum Aktionstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes am
      29. September <#2>
          * Anmerkung: Sind Banken an der Krise Hauptschuldige und
            sollten sie in den Mittelpunkt unserer Kritik gestellt werden?

            <#Bankenfrage>
   3. Aktion "Krach schlagen statt Kohldampf schieben!" und Konferenz am
      9./10. Oktober in Oldenburg + Massenzeitung
      <#3>
          * Extrablatt / bundesweite Massenzeitung der
            Erwerbslosenzusammenhänge <#Zeitung>

   4. Letzte-Hemden-Kampagne, gemeinsam mit Bündnispartnern – Abschluss
      Mitte September

      <#4>
   5. Einjähriges Jubiläum des Aufrufes für ein Sanktionsmoratorium

      <#5>
   6. Nachwort <#6>
      <#4>

+-------------------------------------------------------------+
*

**Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,*

seit der letzten bundesweiten Rundmail vom 19. Juli haben sich einige 
Planungen für den Herbst konkretisiert.
Zum Aktionstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) am Mi, 29. 
September, sind auch innerhalb des DGB die ersten Planungen angelaufen. 
Außerdem bringen wir konkrete Informationen zu den eigenständigen 
Aktivitäten der Erwerbslosen- und Sozialproteste an weiteren Terminen: 
Überregionale Aktion und Konferenz "Krach schlagen statt Kohldampf 
schieben" in Oldenburg 9./10. Oktober, Abschluss der 
"Letzte-Hemden-Kampagne" in Berlin Mitte September, einjähriges Jubiläum 
der Kampagne für ein Sanktionsmoratorium am 13. August.
*
Das nächste, das 37., bundesweite Treffen des ABSP wird am 21. August in 
Halle (Saale) in den Räumlichkeiten von Radio Corax, von 12 bis 17 Uhr 
stattfinden.* Eine Anreisebeschreibung zum Radio Corax, Unterberg 11, 
06108 Halle, findet Ihr im Anhang. Einen Vorschlag zur Tagesordnung 
werden wir Euch mit einer nächsten Rundmail unterbreiten.
*
*
nach oben <#oben>
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*
1. Für gemeinsamen Widerstand gegen die Regierungspolitik in Deutschland 
und auch in Europa!*

Die Bundesregierung hat noch vor der politischen Sommerpause bekannt 
gegeben, dass sie die Politik des Sozialraubs und des Lohndumpings 
weiter betreiben möchte. Diese Politik fand schon in den Zeiten der 
wirtschaftlichen Hochkonjunktur statt: Sie schafft immer mehr Reichtum 
in der Hand von immer weniger Menschen, während immer mehr Menschen für 
niedrigste Löhne arbeiten oder als Erwerbslose und deren Kinder oder 
auch als Armutsrentner aus dem sozialen Leben gedrängt werden. Und diese 
Politik soll in der Krise noch verschärft werden: Das Vorhaben bekommt 
den Namen "Spar"paket, um es als Sachzwang erscheinen zu lassen. Aber 
bei genauem Hinsehen bemerkt man, dass deutliche Kürzungen vor allem 
beim Sozialen, bei NiedrigverdienerInnen und Erwerbslosen beabsichtigt 
sind. Dies ist das Mittel, um Löhne insgesamt, in der gesamten 
Gesellschaft weiter zu senken. Wenn das angestrebte Ziel der 
Regierungsmaßnahmen tatsächlich die Konsolidierung der Staatsfinanzen 
wäre, wäre dies sehr schnell durch eine Erhöhung der Steuern für Reiche, 
Unternehmen und Banken zu schaffen. Das private Geldvermögen alleine in 
der Bundesrepublik hat im Krisenjahr 2009 eine Höhe von 4,6 Billionen 
Euro erreicht.
Die Lohnabhängigen gesamt Europas werden auf ähnliche Weise in die Zange 
genommen: Von IWF, Weltbank und der EU-Kommission (und hier spielt 
überall die deutsche Regierung eine große Rolle) angetrieben, behaupten 
die Regierungen, dass man als Staat "sparen" wolle. Tatsächlich sollen 
aber in ganz Europa die Löhne weiter gedrückt werden.
*Es ist also klar, dass das Ziel der Sozialproteste sein muss, dass alle 
Lohnabhängigen, ob mit oder ohne Erwerbsarbeitsplatz, sich gemeinsam 
gegen diese Politik wehren. Und die Sozialproteste sollten auch 
versuchen, ihren Teil dazu beizutragen, dass die Bevölkerungen der 
verschiedenen europäischen Staaten nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Für den Mi, 29. September, ruft der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) 
zu einem Aktionstag auf.
*Dieser Tag kann nun die erste stärkere und europaweit spürbare Antwort 
der Lohnabhängigen auf den europaweiten Angriff auf ihre Interessen 
sein: Bis zum 29. September ist es noch einige Zeit hin. Aber die 
Planungen laufen schon auf Hochtouren, und auch die Sozialproteste 
sollten diese Planungen nach Kräften unterstützen. Je mehr 
gewerkschaftliche Aktionen in jedem Land stattfinden, desto mehr 
Rückenwind wird es für die Aktionen in allen Ländern geben! Z.B. sind in 
Griechenland und Spanien für diesen Tag schon jetzt eintägige 
Generalstreiks angekündigt, Ankündigungen, welche aber auch in diesen 
Ländern nicht ohne intensive Vorarbeiten bis zum Streiktag umgesetzt 
werden. Aus anderen Ländern liegen uns noch keine konkreten 
Informationen vor. Aber dies wird sich bestimmt bald ändern.
Auch in Deutschland laufen die Planungen an: *Der DGB hat zur Teilnahme 
an der großen Demonstration in Brüssel und an den jeweiligen regionalen 
Aktivitäten aufgerufen.* Und es werden nun in den ersten Regionen auch 
in Deutschland Planungen für gewerkschaftliche Aktionen bekannt. Nur ein 
Beispiel: Aus ganz Sachsen werden Kolleginnen und Kollegen mit Bussen zu 
einer Protestaktion vor dem Dresdner Landtag anreisen. Alle Aktionen für 
den gewerkschaftlichen Aktionstag am 29.9. sollten die Sozialproteste 
unterstützen und sich vorbereiten.
Neben diesem ersten großen, europaweiten, gewerkschaftlichen Aktionstag 
am 29. September gibt es an anderen Tagen auch eigenständige 
Mobilisierungen und Aktionen der Erwerbslosen- und Sozialproteste:
Anlässlich der vom Bundesverfassungsgericht bis Ende dieses Jahres 
eingeforderten Neufestsetzung der Hartz-IV-Regelsätze ist am *9. und 10. 
Oktober eine Konferenz und Demonstration in Oldenburg* geplant.
Schon Mitte September soll eine Abschluss-Aktion der 
"Letzte-Hemden-Kampagne" mit *Hunderten oder Tausenden "letzten Hemden"* 
aus der gesamten Bundesrepublik vor dem Bundestagsgebäude in Berlin als 
breiter Protest gegen das Sparpaket stattfinden.
Und die *Kampagne für ein Sanktionsmoratorium jährt sich am 13. August* 
zum ersten Mal.
Zu diesen vier Themen findet Ihr in dieser Rundmail aktuelle Informationen.

nach oben <#oben>
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*2. Konkretes zum Aktionstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes am 29. 
September*

Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB, www.etuc.org (Internet-Link)) 
will am 29. September 10, dem Tag des EU-Wirtschafts- und 
Finanzministertreffens in Brüssel, gegen die drastischen Einschnitte bei 
öffentlichen Ausgaben, Renten und Gehältern in der gesamten EU 
protestieren. Die Entscheidung zu diesem Aktionstag fällte das 
Exekutivkomitee des EGB am 2./3. Juni dieses Jahres. Der EGB, also 82 
Mitgliedsgewerkschaften aus 36 Ländern Europas, von Tschechien bis 
Spanien, von der Türkei bis Norwegen, rufen zu diesem Aktionstag auf, 
mit einer Großdemonstration in Brüssel und Aktionen in den einzelnen 
Ländern. So schreibt der DGB auf seiner Internetseite: *"Nehmen Sie an 
der Euro-Demo in Brüssel oder an einer der verschiedenen Veranstaltungen 
auf nationaler Ebene teil!"* (Kurzlink: 
http://bit.ly/DGB-Aufruf-2010-09-29 (Internet-Link)) Es handelt sich 
beim 29. September um einen Mittwoch, also einen Werktag. Daher stehen 
auch in Deutschland Aktionen während der Arbeitszeit zur Diskussion, 
also streikähnliche Aktivitäten.
Dass es in Sachsen schon ausführliche Planungen mit landesweiter Anreise 
mit Bussen nach Dresden gibt, ist oben schon erwähnt. Aber was ist in 
den anderen Regionen der Bundesrepublik geplant?
Wir schlagen vor, dass wir auf der zu diesem Zweck eingerichteten 
Kampagnenseite auf unserer Homepage 
http://www.die-soziale-bewegung.de/2010/09-29_egb_aktionstag 
(Internet-Link) alle Informationen sammeln, welche aus dem Internet, von 
Websites der Gewerkschaften und aufgrund Eurer persönlichen 
Informationen zu bekommen sind.
*So können wir gemeinsam unseren Beitrag dazu leisten, dass der Mut und 
die Motivation wächst, dieses gesamteuropäische, aktive Zeichen der 
Gewerkschaften so groß wie möglich zu machen.
*Mit unseren Forderungen, Aufrufen und Infomaterialien, also dem Aufruf 
der Bündnisplattform 500 Euro Eckregelsatz und Unterschriftenlisten, dem 
Aufruf des Bündnis 31. Januar "Sie kriegen den Karren nicht flott...", 
den Infoblättern "Die Werktätigen brauchen mehr Brutto und mehr Netto" 
und "Wir sind alle Griechen" haben wir beste Materialien in der Hand, um 
sowohl die Einheit aller Lohnabhängigen zu verstärken als auch um für 
eine gemeinsame, europäische – und auch weltweite – solidarische 
Position gegen das Kapital zu werben, indem die Informationen über die 
Zusammenhänge und daraus folgende klare Forderungen verbreitet werden.
Auch diese Materialien werden wir auf der oben genannten Kampagnenseite 
zum 29.9. gesammelt verfügbar machen.

Inhaltliche Anmerkung:
*Sind Banken an der Krise Hauptschuldige und sollten sie in den 
Mittelpunkt unserer Kritik gestellt werden?*
Nun wird den Banken vorgeworfen, dass sie gezockt und im Übermaß Kredite 
ausgegeben haben. Es ist aber die Kapitalverwertung insgesamt, die ohne 
Kredit nicht auskommt. Die Zuschreibung der Schuld an der Krise alleine 
auf Banken trifft daher nicht des Pudels Kern. Nimmt man da nicht zu 
viele Akteure aus der Schusslinie? *Das Kapital insgesamt muss für die 
Krise zahlen!* Ausführlich dazu in einem kurzen Vortrag von Rainer Roth:
http://www.buendnis31januar.de/?p=215 (Internet-Link)
Es muss also für ein starkes Bündnis gegen das Kapital weiter um die 
Durchsetzung der Triade 10-30-500, aktuell anhand der Bündnisplattform 
500 Euro Eckregelsatz (und 10 Euro lohnsteuerfreier Mindestlohn), gehen 
und darüber hinaus darum, dass das Kapital insgesamt zur Kasse gebeten 
wird. Zunächst müssen wichtige Punkte der Steuerpolitik wieder auf den 
Stand von vor 20 Jahren (1990) zurück geführt werden:

    * Spitzensteuersatz der Einkommensteuer wieder 56 statt 42 Prozent!
    * Körperschaftsteuer der Kapitalgesellschaften wieder 56 statt 15
      (!) Prozent!! Diese Steuer bezahlen z.B. die Deutsche Bank,
      Daimler, Siemens, ... Sie sind in den letzten Jahren enorm
      entlastet worden.
    * Vermögensteuer muss wieder erhoben werden. Die Erhebung einer
      Vermögensteuer in Höhe von 5 % (zu erheben oberhalb eines
      Vermögens von 1 Million Euro) würde 80 Mrd. Euro/Jahr einbringen!
    * Der nicht ermäßigte Satz der Mehrwertsteuer wieder von 19 auf 14
      Prozent!

In einem Flugblatt von Attac Deutschland zur "Letzte-Hemden-Kampagne" 
(siehe unten bei Punkt 4) wird die Notwendigkeit, diese Steuersätze 
wieder auf den Stand von 1990 zurück zu bringen, ebenfalls genannt.

nach oben <#oben>
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*3. Aktion "Krach schlagen statt Kohldampf schieben!" und Konferenz am 
9./10. Oktober in Oldenburg + Massenzeitung*

Hier ein Auszug aus dem Aufruf, der vollständige Aufruf wird in der 
unten erwähnten "Massenzeitung" stehen und stehen und ist ebenfalls hier 
online: http://www.krach-statt-kohldampf.de (Internet-Link)

*Bundesweite Demonstration am 10.10.2010 in Oldenburg!*

In die Pötte kommen:

Krach schlagen statt Kohldampf schieben!
Mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel sofort!

Treffpunkt: 13 Uhr, Hauptbahnhof, Südseite!
Bring Kochtopf und Kochlöffel mit!

    * Wir wollen ein Einkommen für alle, das auch für eine gesunde
      Ernährung ausreicht!
    * Wir wollen Arbeitsplätze mit sinnvoller Arbeit und
      existenzsicherndem Einkommen!
    * Wir wollen gesellschaftliche Kontrolle unserer Lebensmittelproduktion!
    * Wir wollen eine ökologisch nachhaltige und regionale Versorgung
      mit Lebensmitteln!

+++ Komm am 10.10.2010 nach Oldenburg, bring Kochtopf und Kochlöffel 
mit! +++

Wir wollen nicht jammern und nicht betteln! Wir wollen Krach schlagen – 
mit Töpfen und Kochlöffeln, Spaß und Selbstbewusstsein! Wir wollen 
demonstrieren, dass Erwerbslose sich nicht beschimpfen und verhöhnen lassen.

*Extrablatt / bundesweite Massenzeitung der Erwerbslosenzusammenhänge zu 
bestellen!*

Die bundesweiten Erwerbslosenzusammenschlüsse schreiben gerade an einer 
Bevölkerungs-Zeitung der Erwerbslosen, die im September in einer Auflage 
von 200.000 kostenlos verteilt werden soll (in Initiativen, vor Ämtern, 
in Stadtteilen …). Hier findet Ihr die Vorstellung der 
Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Erwerbslosengruppen (KOS) mit 
Infos zum Inhalt und zur kostenlosen Bestellung der Zeitung. Wir wollen 
alle 200.000 Stück unter die Leute bringen. *Also meldet Euch:*
http://www.die-soziale-bewegung.de/2010/massenzeitung/Aufruf_Zeitungsverteilung.pdf 
(Internet-Link)
Im Mittelpunkt sowohl der Konferenz und Aktion in Oldenburg als auch der 
Massenzeitung wird der Hartz-IV-Eckregelsatz und besonders der *mit 118 
Euro viel zu geringe Ernährungssatz* stehen, der in den aktuellen 359 
Euro enthalten ist. Alleine der Bestandteil des Eckregelsatzes für 
Ernährung muss nach Meinung aller Bündnispartner um ca. 80 Euro 
angehoben werden. Auch der Druck für die Durchsetzung von 500 Euro 
Eckregelsatz steigt hierdurch.

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*4. Letzte-Hemden-Kampagne, gemeinsam mit Bündnispartnern – Abschluss 
Mitte September*

Bis in den September hinein können "Letzte Hemden", also 
Oberbekleidungsstücke wie Hemden, T-Shirts etc. bemalt, gesammelt und 
eingesendet werden.

Die MitstreiterInnen von Attac haben eine Check- und Handlungshilfe zu 
dieser Aktionsform geschrieben sowie eine Musterpressemitteilung:
http://www.attac.de/aktuell/sparpaket/letztes-hemd (Internet-Link)

Solche Aktivitäten sind nicht nur dazu nützlich, unseren gemeinsamen 
Protest gegen die "Spar"politik zum Ausdruck zu bringen und weitere 
Menschen dafür zu gewinnen. Sie sind auch geeigneter Anlass, sowohl mit 
Hilfe des Aufrufes von Attac (siehe obenstehende Internetseite) als auch 
mit den Materialien für 500 Euro Eckregelsatz und den 
Unterschriftenlisten, den Infoblättern des Bündnis 31. Januar und 
weiteren Infomaterialien zu arbeiten. Das verstärkt das Bündnis zwischen 
Erwerbstätigen und Erwerbslosen.

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*5. Einjähriges Jubiläum des Aufrufes für ein Sanktionsmoratorium*

Eine Einladung zu einer Veranstaltung am 13. August 10 in Berlin mit 
namhaften ReferentInnen findet Ihr unter dieser Adresse:
http://www.die-soziale-bewegung.de/2010/sanktionsmoratorium/1_Jahr_Aufruf_Sanktionsmoratorium.pdf 
(Internet-Link) Hartnäckige Verbreiterung ist auch für einen Erfolg der 
Kampagne für ein Sanktionsmoratorium wichtig. Von Teilerfolgen kann 
schon berichtet werden.

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*6. Nachwort*

Der EGB-Aktionstag am 29. September ist nur der erste bundesweite 
gewerkschaftliche Termin im kommenden, langen und hoffentlich "heißen" 
Herbst.
Und es gibt nach dem 29.9. auch weitere Planungen für gewerkschaftliche 
Aktionswochen usw., wie in der vorigen Rundmail erwähnt. Aber der 29.9. 
ist auch gesamt-europäisch, also eine Chance, unsere Kraft mit den 
Bewegungen ganz Europas zu verbinden.
Je früher die Proteste in Schwung kommen, umso mehr Kraft können sie 
gewinnen. Für den 29.9. ist vielleicht vor allem in Deutschland eine 
Menge Vorbereitungsarbeit notwendig.
Aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Mit solidarischen Grüßen
Wolfram Altekrüger, Martina Dietze, Thomas Elstner, Egbert Holle, 
Teimour Khosravi, Roland Klautke, Michael Maurer, Tommi Sander, Edgar 
Schu, Eva Stilz, Oliver Vetter, Dieter Wieder, Helmut Woda



Aktionsbündnis Sozialproteste
Koordinierungsstellen (Email-Adressen, "  at " bitte durch "@" ersetzen):
Wolfram Altekrüger, W.Altekrueger at gmx.de (Sachsen-Anhalt);
Martina Dietze, groeditz-md at gmx.de (Dresden); Thomas Elstner,
thomas_elstner at web.de (Gera/Thüringen); Egbert Holle, EgbertHolle at 
web.de (Hannover);
Teimour Khosravi, teik1111 at gmx.de (Giessen/Mittelhessen); Roland Klautke,
RolandKlautke at web.de (Berlin); Michael Maurer, maurer.jueterbog at 
t-online.de (Brandenburg);
Tommi Sander, tommi.sander at gmx.net (Aschersleben/Sachsen-Anhalt -
Unterstützung für Kontakt zu Initiativen bundesweit); Eva Stilz, 
eva.stilz at t-online.de
(Rosenheim/Bayern); Oliver Vetter, gleichwieanders at web.de 
(Nordhessen); Dieter Weider,
dieterweider at mdcc-fun.de (Magdeburg); Helmut Woda, Helmut.Woda at 
web.de (Karlsruhe)

Vernetzungsbüro:
Edgar Schu, edgar.schu at die-soziale-bewegung.de, 0551 9964381 (Göttingen)

Wissenschaftliche Beratung: Peter Grottian, per Email: benedictugarte at 
aol.com, Tel.: 0171 8313314 (ruft gerne zurück)

Homepage des Aktionsbündnisses Sozialproteste:
http://www.die-soziale-bewegung.de (Internet-Link)

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Anlagen:
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*ANFAHRTBESCHREIBUNG Radio Corax Halle*

Anlässlich 37. bundesweites Treffen des ABSP am 21. August 2010

Räumlichkeiten des Radio Corax in Halle (Saale)
Die Räume des Radio Corax liegen in der Straße Unterberg 11, 06108 Halle 
(Saale). Tagungsraum für Rollstuhlfahrer barrierefrei erreichbar.

Anzeige des Standortes und Routensuche mit Googlemaps:
Durch Klicken auf diesen Link erhält man eine Anzeige, bei der man 
seinen eigenen Start-Punkt (z.B. eigener Heimatort oder auch 
Hauptbahnhof Halle) eingeben kann, um dann den Weg angezeigt zu bekommen:
http://bit.ly/RadioCorax_Routensuche (Internet-Link)


VOM HAUPTBAHNHOF NUR ZU FUSS:
Google Maps bietet vom Hauptbahnhof zum Opernhaus mehrere Routen an. Der 
kürzeste Fußweg ist der mit 23 Minuten angegebene über Riebeckplatz, 
(rechts) Magdeburger Str., (links) Straße der Opfer des Faschismus, 
(rechts) Wilhelm- Külz- Str., Joliot-Curie-Platz, (am Opernhaus vorbei) 
in die August-Bebel-Str., (links) Weidenplan und (links) Unterberg.
Tipp: der Stadtgottesacker liegt so halb auf dem Wege, die Grabstätten 
sind z. T. 400 Jahre alt und neben den Resten der Saline das absolute 
Highlight für Besucher der Stadt.

STRASSENBAHN:
Zu Fuß vom Hauptbahnhof zur Haltestelle Riebeckplatz laufen (ca. 150m).
Dann Linie 2 (Richtung Soltauer Str.) oder Linie 5 (Richtung Kröllwitz) 
ohne Umsteigen.
Dazu am Riebeckplatz starten und bis zur Haltestelle Joliot-Curie-Platz 
fahren (Kurzstrecke, 4 Haltestellen).

ANFAHRT MIT DEM AUTO - DAS AUTO PARKEN:
Mit dem Auto über das Steintor (Steintor-Varieté, Halle), über die Große 
Steinstraße, rechts in Richtung Opernhaus Joliot-Curie-Platz, (am 
Opernhaus rechts vorbei) in die August-Bebel-Str., (links) Weidenplan 
und (links) Unterberg (1 km) Parkplatzempfehlung: Es gibt keine 
kostenlosen Parkplätze am Radio Corax.
Knöllchen vermeiden mit Parkschein oder kostenlos parken östlich der 
Ludwig-Wucherer-Straße und der Magdeburger Str.





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Weil wiederum nachgefragt wurde:
Es wurde in der Vergangenheit von verschiedenen Leuten aus dem Netzwerk
darauf hingewiesen, dass der Inhalt der als PDF-Dateien angehängten
Texte zusätzlich als Mail-Text zur Verfügung gestellt werden solle.
Infolge dessen sind die Rundmails etwas länger, damit allen dem Netzwerk
zugehörigen Personen, weitgehend unabhängig von ihrer technischen
Ausstattung, alle Informationen möglichst in gleicher Weise zur
Verfügung stehen und ebenfalls ausgedruckt vor Ort weiter gegeben werden 
können.

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Technische Informationen zu den Rundmails des ABSP

Der Text dieser Rundmail befindet sich
ebenso im Anhang der Email als druckbare PDF-Datei.
Alle Dokumente lassen sich außerdem im Archiv unserer
Homepage unter
http://www.die-soziale-bewegung.de (Internet-Link) ansehen und downloaden.

Ein/Austragen aus dem Verteiler durch formlose Email an
absp at die-soziale-bewegung.de oder durch Besuch der Seite
http://ilpostino.jpberlin.de/mailman/listinfo/absp (Internet-Link)
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