[osp-datensicherung] Pro Liant

Björn Krombusch krombusch at netcologne.de
Die Jun 14 23:35:32 CEST 2005


Am Montag, 13. Juni 2005 23:16 schrieb Thomas Höber:

| Der Rechner verfügt über einen internen
| "64-bit/133MHz Dual Channel Ultra320 SCSI host bus adapter" (aka
| LSI53c1030).
| Das Bandlaufwerk ist ein internes Gerät und hat einen 50-pin Konnektor,
| es benutzt noch die 8-bit (narrow) fast SCSI-2 Schnitstelle (FAST SCSI).

> Sie haben dieses Problem in einem Forum beschrieben.
>
> Haben Sie dies jemals gelöst, ich habe das gleiche Problem?

Das Problem konnte ich leider nicht lösen, 
wollte jedoch die Liste nicht für SCSI-Diskussionen missbrauchen.
Zumal ich gerade von den neuen Sachen nun wirklich keine Ahnung mehr habe.

Der Vorschlag von Wolfgang erschien plausibel
(UW-Kabel mit aktivem LVD/SE, Laufwerk als einziges Gerät am Bus);
allerdings blieb der HBA beharrlich beim Prüfen der IDs hängen.
Er zeigte am Bildschirm auch nur das LVD-Protokoll an 
und nahm keine Notiz von dem alten Gerät.

Zwei neuere Tandberg-Laufwerke wurden erkannt,
aber leider waren diesen schon anderweitig verplant.
Womit die letzte Rettung für das Laufwerk eine separate Karte gewesen wäre,
aber die PCI-X Variante (Adaptec hat eine SCSI2-kompatible im Angebot)
kostet locker um die 400 Euro.

Momentan läuft die Maschine "nur" mit einem SA-641 und RAID1-Spiegelung.
Aber die Linux-Werkzeuge von HP/CPQ zur Diagnostik funktionieren mittlerweile
extrem gut und melden (provozierte!) Plattenfehler sofort weiter.
Im übrigen produziert die Backup-OpenSource-Lösung doch ein erhebliches
Datenaufkommen, für welches das 25GB-ONSTREAM gar nicht ausgereicht hätte.
Aber möglicherweise strebst Du eine ganz andere Lösung an.

Zum Nachdenken:
Neulich auf einer Konferenz hat jemand von heise einen sehr interessanten
Vortrag über das Backup-Konzept des Zeitschriftenverlags gehalten:
früher mehrmals DLT-Laufwerk gewechselt, mechanische Defekete in der Library,
keine Erweiterungen vom Hersteller mehr verfügbar usw.
Seit Nov. 2002 nur noch Backup auf Platten 
--> aufwenig organisiert, aber keine Probleme.

Könnte man auch mal drüber nachdenken, 
schließlich hat der ML350 noch einen IDE-Port frei.
Und so'n Wechselrahmen + Platten ...

Björn