[Gen-Info] Tagung >Die Welt braucht keine Agro-Gentechnik<

Lucia Kronauer-Dietsche lucia.kronauer-dietsche at t-online.de
Mi Sep 29 09:21:11 CEST 2004


Hattest du nicht um 23.00 Uhr gesagt, du gehst gleich  ins Bett?????


Am 29.09.2004 um 02:18 schrieb Klaus Schramm:

> Mehrfachsendungen bitte ich zu entschuldigen - Weiterleitung 
> erwuenscht!
>
>
>
> Die Welt braucht keine Agro-Gentechnik -
>
> Der Widerstand globalisiert sich
>
>
> Einladung zu einer Tagesveranstaltung
>
> am 30.10.04
>
> von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr
>
>
> Haus der Evang. Kirche, Adenauerallee 37, in Bonn
>
>
> Träger:	
> Evang. Entwicklungsdienst EED
> Forum Umwelt & Entwicklung
> Gen-ethisches Netzwerk (GeN)
> Bund für Umwelt und Naturschutz BUND
>
>
> Noch kämpfen wir national, allenfalls europäisch, während die
> Befürworter der Agro-Gentechnik längst global agieren. Dabei ist die
> Gentechnik - wie keine andere zuvor - ein Instrument zur Globalisierung
> der Landwirtschaft. NGOs in den Entwicklungsländern und in den
> Industrieländern werden gegeneinander ausgespielt: Den Kritikern im
> Norden wird der Hun-ger in der Welt vorgehalten, der angeblich die
> Gen-technik zu einem ethischen Imperativ werden lässt; den Kritikern im
> Süden wird vorgehalten, dass sie nicht genug von der Sache verstehen.
> Getrennt sind wir schwach, doch vereint können wir viele globale
> Strategien erkennen und uns dagegen wehren.
>
> Die Auseinandersetzung um den weltweiten Rechts-rahmen wird vor allem 
> in
> Afrika ausgetragen. Bisher gibt es in Afrika noch kaum
> Gentechnikgesetze. Die USA bemühen sich, den dortigen Regierungen ihr
> Regulierungssystem überzustülpen. Hat die EU den USA dieses Feld in
> Afrika überlassen? Wer das Hungerargument gewinnt, gewinnt das 
> weltweite
> Zu-kunftsmodell bei Landwirtschaft und Ernährung. Global werden die
> Umsetzungsbeschlüsse des Carta-gena Protokolls zur Biologischen
> Sicherheit über unser aller Zukunft entscheiden. Haben wir das als
> deutsche NGOs im Blick?
>
> Die Tagung ist eine Fach- und Begegnungstagung.  18 NGOs aus dem Süden
> halten sich zu dieser Zeit in Bonn auf, weil dort gerade eine wichtige
> internationale Tagung zum Cartagena-Protokoll stattfindet. Die
> Anwesenheit von diesen international renommierten Gentechnikkritikern
> und -kritikerinnen soll zum Anlass genommen werden, die europäische
> Auseinandersetzung mit den Bewegungen im Süden der Welt und der 
> globalen
> Lobbyagenda zusammenzubringen.
>
>
>
> Programm:
>
> Beginn:  10.00 Uhr
>
> 10.00 Uhr: Begrüßung, Einführung, Vorstellung
>
> 10.15 Uhr: Die Auseinandersetzung über die Grüne Gentechnik weltweit -
> Wie macht sich Widerstand fest?"
> Grundsatzreferat, Lim Li Ching, Third World Network/Malaysia + ISIS/UK
> anschließend Aussprache
>
> 11.15 Uhr: Pause
>
> 11.30 Uhr: "Das Cartagena Protokoll zur Biologischen Sicherheit - 
> Können
> wir uns in Sicherheit wiegen?"
> Referentin: Mariam Mayet, African Centre for Biosafety, RSA
>
> 12.00 Uhr: Handelsfreiheit oder Nachhaltigkeit?  Der Konflikt zwischen
> Rio und WTO bezüglich der Gentechnik
> Referentin: Farida Akhter, UBENIG, Bangla Desh
>
> 12.15 Uhr: Der globale Wettkampf um den Gesetzesrahmen - US und
> EU-Rechtsmodelle im Wettstreit
> Referent: Hartmut Meyer, Forum U + E
>
> 12.30 Uhr: Der unerwartete Sieg der kleinen Akteure - Bericht von der
> ersten Vertragsstaatenkonferenz des Cartagena Protokolls
> Referentin: Christine von Weizsäcker, Vereinigung dt. Wissenschaftler
>
> 12.45 Uhr: Hungernde als Verwerter von GVO-Nahrung. Bericht über
> GVO-Nahrungsmittelhilfe an Afrika
> Referent: Gordon Simango, Christian Care, Simbabwe
>
> 13.00 Uhr: Mittag
>
> 13.30 Uhr: Arbeitsgruppen. Gespräche über:
>
> 1.) Ernährungssicherheit, Nachhaltige Landwirtschaft und GVO
> Ressource Personen: IIRD/India, ASPTA/Brasilien, PELUM/Tansania;
> Moderation: Rudolf Buntzel
>
> 2.) Gesetzgebungs- und Regulierungsverfahren in Afrika
> Ressource Personen: PACSA/Südafrika, PAN-AP/Malaysia, CI-ROAM/Simbabwe;
> Moderation: Frank Augsten
>
> 3.) Ist Gentechnikfreiheit, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung
> relevant für Entwicklungsländer?
> Resource Personen: SIBAT/Philippinen, GEA/Mexiko, CTDT/Simbabwe;
> Moderation:  Christof Potthof
>
> 4.) Aufbau zivilgesellschaftlicher Wirkung
> Resource Personen: Navdanya/Indien, Tebtebba/Worldwide, GEA/Mexiko
> Moderation: Jürgen Maier
>
> 15.00 Uhr: Kurzberichte aus den Arbeitsgruppen
>
> 15.30 Uhr: Abschlussplenum
>
> 16.15 Uhr: Schlusswort: Christof Potthof / GeN (für den Norden) und
> Vicky Tauli Corpuz / Tebtebba (für den Süden)
>
> 16.30 Uhr:  Ende der Veranstaltung
>
> Kontaktperson:
> Rudolf Buntzel-Cano,
> Evangelischer Entwicklungsdienst EED
> Charlottenstr. 53/54
> 10117 Berlin
> Tel. 030/20355-225
> Fax: 030/20355-250
> e-mail: r.buntzel at gkke.org
>
> Jürgen Maier
> Forum Umwelt und Entwicklung
> Am Michaelshof 8-10
> 53177 Bonn
> Tel. 0228/359 704
> Fax: 0228/92399356
> e-mail: info at forumue.de
>
> Anmeldung:
> EED, Sabine Hupp
> Tel. 030/20355-205
> Fax: 030/20355-250
> e-mail: s.hupp at gkke.org
>
> Teilnahme:  kostenlos
>
> Wegebeschreibung:
> 8 Min. zu Fuß vom Hauptbahnhof Bonn; durch den ZOB, durch diagonal 
> durch
> den Park "Hofgarten" oder:
> U-Bahn 16/63/66, Haltestelle "Juridicum"
>
> Einführungslektüre:
> Frank Augsten/Rudolf Buntzel-Cano, "Die Bedeutung der aktuellen
> Gentechnik-Gesetzesdebatte für den Süden" kann kostenlos bestellt 
> werden
> beim Forum Umwelt und Entwicklung (Adresse siehe oben)
>
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