[Finews] Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin
info at fi-nottuln.de
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Do Sep 17 17:17:30 CEST 2026
Newsletter der Friedensinitiative Nottuln
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Berlin-FahrerInnen,
wir haben das erste Gruppen-Ticket gekauft. Für Berlin gekauft. Wir
können weitere kaufen. Siehe Anhang
Bitte meldet euch.
Wir fahren von Hamm aus. So vermeiden wir, dass wir in Hamm den ICE nicht
bekommen.
Hin- und zurück 37 Euro pro Person. Bequemes Reisen – kurzer Weg vom Hbf
bis zum Brandenburger Tor, wo der Auftakt und der Abschluss sind. Alles
Weitere:
Sprecht noch Leute an und motiviert sie, mitzukommen.
Wie sehr die Situation insgesamt gefährlich geworden ist und wie dringend
wir auf die Straße müssen, zeigt die PM der Kooperation für den Frieden. Wir
müssen allergrößte Sorgen haben, in einen Krieg hineingezogen oder -geführt
zu werden.
Man kann nur verzweifeln.
Gerade deshalb habe ich – auch persönlich – viel Energie in die Vorbereitung
der Demo gesteckt – mit dem Ziel, dass diesmal die ganze Friedensbewegung
dahinter steht. Viel ist uns gelungen. Nicht alles. Dennoch die Bitte: Auch
wenn der ein oder andere Punkt nicht ganz in eurem Sinne ist – fahrt mit.
Wann, wenn nicht jetzt. Und beim nächsten Mal machen wir es noch mal
besser.
LG Robert Hülsbusch
Engagiert euch im Herbst – mehrere bundesweite Aktionen sind geplant
Für „brandgefährlich!“ hält die Kooperation für den Frieden die
augenblickliche Situation
Aufruf: Engagiert euch im Herbst – mehrere bundesweite Aktionen sind
geplant.
Bonn. „Brandgefährlich!“ So schätzt die Kooperation für den Frieden die
augenblickliche internationale sicherheitspolitische Situation ein. Über den
Krieg in der Ukraine hinaus eskaliere die Konfrontation zwischen Russland
und dem Westen. Direkte Zusammenstöße werden immer häufiger – vermutete und
bewiesene. Das zeigen der Drohnenvorfall auf dem Flughafen Leipzig, der
Überflug und Abschuss von Drohnen, das Beschießen von Flugzeugen mit
Leuchtraketen und andere. Darauf folgt wieder eine neue Drohung der einen
und ein neuer Eskalationsschritt der anderen Seite.
Auf der Sitzung des Kooperationsrates der Kooperation für den Frieden
diskutierten VertreterInnen von Friedensorganisationen ausführlich die
aktuelle Lage und zeigten sich sehr besorgt. Susanne Grabenhorst, eine der
SprecherInnen der Kooperation: „Der Teufelskreis Aktionen und Reaktionen
zwischen Russland und dem Westen, auch Deutschland, muss durchbrochen
werden. Diplomatie und Verhandlungen müssen wieder Einzug in die
Auseinandersetzung haben. Andernfalls steuern wir auf eine direkte
militärische Konfrontation zu, die niemand wollen kann!“
Seit über 20 Jahren haben sich über 50 friedenspolitische Organisationen
zusammengeschlossen, darunter die IPPNW (Ärzte zur Verhinderung eines
Atomkrieges), die DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte
Kriegsdienstgegner), Pax Christi, AGDF (Aktionsgemeinschaft Dienst für den
Frieden), das Netzwerk Friedenskooperative und viele lokale und regionale
Friedensinitiativen.
In ihrem Aufruf, der auf der Webseite der Kooperation veröffentlicht wurde,
kritisieren die Mitwirkenden der Kooperation die Ausgaben für Hochrüstung
und Militär. Die seien in Deutschland in den letzten fünf Jahren verdoppelt
worden und sollen bis 2030 nochmals verdoppelt werden, um das 5%-Ziel der
NATO bis 2035 zu erreichen. Torsten Schleip, Co-Sprecher der Kooperation für
den Frieden: „Fast alle von uns müssen das mit höheren Steuern, Sozialabbau
und schlechteren öffentlichen Leistungen bezahlen. Schon jetzt fehlen
Milliarden bei Krankenhäusern, Pflege, Schulen, Hochschulen und Kitas,
Jugend und Kultur, Umweltschutz und Verkehr. Wir sollen länger arbeiten und
die Renten noch niedriger werden.“
„Nein zu Hochrüstung und Krieg – Für Frieden, demokratische Rechte und
soziale Sicherheit!“ lautet deshalb der Titel des Aufrufs, sich im Herbst
2026 in Berlin, Stuttgart und anderswo zu engagieren. In Berlin wird am
Freitag, den 2.10.2026 vor dem Brandenburger Tor eine Großkundgebung mit
vielen attraktiven Bands - z.B. K.I.Z. – stattfinden. Das Motto: „Unzwingbar
– Kein Bock auf Krieg und Militär!“ Einen Tag später findet ausgehend vom
Brandenburger Tor eine bundesweite Friedensdemonstration gegen Aufrüstung
und für Frieden statt, gleichzeitig mit einer Friedensdemonstration in
Stuttgart. Weitere Termine, sich für Frieden zu engagieren, finden sich auf
der Internetseite des Netzwerkes Friedenskooperative – so auch die
Kundgebungen des DGB gegen den Sozialabbau in mehreren Städten der
Bundesrepublik am 26. September.
„Wir brauchen Abkommen zur internationalen Rüstungskontrolle und für
Abrüstung, eine Stärkung der UNO und eine gemeinsame Friedensordnung in
Europa unter Einschluss Russlands. Wir wollen Frieden und diplomatische
Lösungen entsprechend dem Völkerrecht!“, schließt der Aufruf der Kooperation
für den Frieden.
<http://www.koop-frieden.de/> www.koop-frieden.de;
<http://www.friedenskooperative.de/> www.friedenskooperative.de
25. Sept.
Bundesweite Schulstreik-Aktionen
Aufruftext u.a.:
<https://friedensdemo0310.org/bundesweite-schulstreikaktionen-am-25-9-26/>
https://friedensdemo0310.org/bundesweite-schulstreikaktionen-am-25-9-26/
26. Sept.
Gewerkschaftliche Großdemos gegen Sozialabbau:
Infos u.a.:
<https://www.dgb.de/mitmachen/kampagnen/aktionstag-sozialstaat/>
https://www.dgb.de/mitmachen/kampagnen/aktionstag-sozialstaat/
1. Okt.
Protestaktion gegen die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die
NATO
- Bündnis Frieden statt NATO: friedenskooperativemuenster.blogspot.com
- Kein Friedenspreis für die NATO: Infos unter:
https://www.frieden-muenster.de/demo0110
2. Okt.
Großkundgebung und Konzert „Unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und
Wehrpflicht!"
Infos unter: <https://www.unzwingbar.de> www.unzwingbar.de
3. Okt.
Friedensdemos in Berlin und Stuttgart
Zentrale Homepage: <https://friedensdemo0310.org/>
https://friedensdemo0310.org/
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