[Finews] Lichteraktion zum Hiroshimatag am 6.8.2026

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Di Aug 4 15:21:58 CEST 2026


Informationen der Friedensinitiative Nottuln



Liebe Freundinnen und Freunde,



Bürgermeister Dr. Thönnes und die Friedensinitiative Nottuln laden Euch
herzlich ein!



Mit freundlichen Grüßen

Robert Hülsbusch





Lichteraktion zum Hiroshimatag am 6.8.2026



21.30 Uhr am Brunnen auf dem Stiftsplatz vor dem Rathaus





Nottuln. Irgendwas ist anders, bemerkt Robert Hülsbusch nach der Ankündigung
des diesjährigen Hiroshima-Gedenkens am Donnerstag, den 6.8.2026 um 21.30
Uhr auf dem Stiftsplatz. „Es rufen gerade auch ältere Menschen an, die die
sich beteiligen wollen, die berührt sind.“ Alfons Wiedau aus Coesfeld fragt
an, ob er ein Bild, der er vom Atombombenabwurf gestaltete, mitbringen darf.
Klaus Bratengeyer wird durch weitere Sängerinnen und Sänger des Ev.
Kirchenchores unterstützt. Möglicherweise – so Hülsbusch – liege eine Sorge
in der Luft, eine Sorge, dass sich Hiroshima doch wiederholen könne. Geteilt
werde die Sorge durch Wissenschaftler, die eine steigende Bedrohung durch
die vorhandenen Atomwaffen feststellten – auch und nicht zuletzt durch den
Krieg in der Ukraine.

Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes lädt zusammen mit der Friedensinitiative
Nottuln (FI) alle Bürgerinnen und Bürger zu dem Gedenken am Brunnen auf dem
Stiftsplatz vor dem Rathaus ein. Dort werden – einer japanischen Tradition
folgend - Lichter auf das Wasser ausgesetzt. Und in kurzen Ansprachen wird
an das Leid der Menschen in Hiroshima und Nagasaki erinnert und vor neuen
Atombombeneinsätzen gewarnt. Frei nach Bertold Brecht, der schrieb: „Lasst
uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu
wenig gesagt wurde. Lasst uns die Warnungen erneuern, … denn der Menschheit
drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind.“





www.fi-nottuln.de; www.mayorsforpeace.de



Foto: Alfons Wiedau aus Coesfeld, der den Zweiten Weltkrieg noch als Kind
miterlebt, hat sein Bild vom Atomeinsatz als Kupferstich festgehalten.











Lichteraktion zum Hiroshimatag am 6.8.2026



21.30 Uhr am Brunnen auf dem Stiftsplatz vor dem Rathaus





Nottuln. An die Atombombenabwürfe vor 81 Jahren auf die beiden japanischen
Städte Hiroshima (6.8.1945) und Nagasaki (9.8.1945) wird die Gemeinde
Nottuln auch in diesem Jahr erinnern. Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes lädt
zusammen mit der Friedensinitiative Nottuln (FI) am Donnerstag, den 6.
August um 21.30 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Gedenken am Brunnen
auf dem Stiftsplatz vor dem Rathaus ein. Dort werden – einer japanischen
Tradition folgend - Lichter auf das Wasser ausgesetzt. Alle Teilnehmer
werden gebeten, kleine Kerzen mitzubringen, die auf den Rand des Brunnens
gestellt werden können. Die Nottulner Kirchen werden mit ihren Glocken zu
der Gedenkveranstaltung einladen. Bürgermeister Dr. Thönnes wird als „Major
for Peace“ eine Ansprache halten und die Friedensinitiative Nottuln wird
einen fiktiven Brief an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki vorlesen. Die
Hauptrede hält in diesem Jahr Martha Krukenberg. Sie wird persönlich aus der
Sicht ihrer Biografie einen Blick auf die Atomwaffen und Hiroshima werfen. 

Den musikalischen Rahmen gestaltet Klaus Bratengeyer. Er wird mit seiner
Gitarre kommen und Lieder anstimmen, die alle mitsingen können.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges machten die Atombomben der US-Armee
die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki dem Erdboden gleich. 190.000
bis 230.000 Menschen kostete diese militärische Machtdemonstration
unmittelbar oder wenige Tage später das Leben. Etwa 400.000 Menschen litten
oder leiden noch heute an den Spätfolgen der radioaktiven Verseuchung z. B.
an Grauem Star, Narbenwucherungen, ständigen Ermattungszuständen, Leukämie
oder Krebs. Aus Anlass des Hiroshimatages 2016 schrieb Terumi Tanaka,
Überlebender aus Nagasaki und Generalsekretär der Japanischen Vereinigung
der Organisationen der Atom- und Wasserstoffbombenopfer (Nihon Hidankvo), an
die deutsche Friedensbewegung: „Viele Hibakusha, die unseren Kampf angeführt
haben, weilen nicht mehr unter uns. Die verbliebenen Hibakusha sind nicht
mehr jung. Die Zahl derjenigen, die aus eigenem Erleben die Wahrheit über
die schlimmen Folgen der Atombomben erzählen können, nimmt rapide ab. Wir
müssen uns beeilen. Wir müssen die Atomwaffen von unserem Planeten
hinwegfegen. Lasst uns mit allen Kräften gemeinsam dafür kämpfen.“



Die Gemeinde Nottuln – seit vielen Jahren Mitglied im Solidaritätsbündnis
mit Hiroshima und Nagasaki – zeigt sich mit den Opfern dieses Bombenangriffs
solidarisch. Mit vielen Kollegen engagieren sich die Nottulner Bürgermeister
in dem Solidaritätsbündnis als „Mayors for Peace“. Ziel des Engagements ist
eine „Welt ohne Atomwaffen!“ „Lassen Sie uns am Hiroshima-Tag ein positives
und hoffnungsvolles Zeichen setzen“, lädt Bürgermeister Dr, Thönnes die
Gemeinde zur Lichteraktion ein.

www.fi-nottuln.de; www.mayorsforpeace.de







Foto: Seit Jahrzehnten gedenken die Nottulner an die Atombombenabwürfe über
Hiroshima und Nagasaki. Hier ein Foto von 2016. WN – wahrscheinlich von
Dieter Klein (+)



Mit freundlichem Gruß

Robert Hülsbusch



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