[FFL] Hiroshima-Tag und 8.08.

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Sa Aug 3 00:37:36 CEST 2013


Hallo Leute!

Das Friedensforum Freiburg lädt ein zu einer Mahnwache
am Hiroshima-Tag, Dienstag, 6.08., 17 - 19 Uhr, auf dem
Rathausplatz. Zu sehen sind Bilder der Ausstellung:
Hiroshima mahnt : Nie wieder Krieg!

Beteiligt ist auch die Anti-Atom-Gruppe Freiburg, die 
mit Straßen-Theater den Irrsinn der nuklearen Rüstung
visualisiert und zusätzlich mit einem Info-Stand
präsent ist.

Am Donnerstag, 8.08., 19 Uhr, zeigt das Friedensforum
Freiburg den Film "Schwarzer Regen"
Ev. Studierende Gemeinde
Turnseestr.16

www.fffr.de · www.antiatomfreiburg.de

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"Schwarzer Regen"

ist ein japanischer Schwarzweißfilm aus dem Jahr 1989 der auf dem 
gleichnamigen Roman von Masuji Ibuse basiert. Regie führte Shohei 
Imamura,der gemeinsam mit Toshiro Ishido auch das Drehbuch schrieb. 
Die Hauptrolle spielte Yoshiko Tanaka. Der Film thematisiert die 
Nachwirkungen des Atombombenabwurfs auf Hiroshima.  

Handlung: Als die Atombombe auf Hiroshima fällt, ist die 
zwanzigjährige Yasuko gerade auf dem Weg zu ihrem Onkel Shigematsu, 
der in der Stadt ein Haus besitzt. Yasuko gerät zwar nicht direkt in 
die Explosion der Bombe, wird aber vom "Schwarzen Regen" getroffen, 
der radioaktiv verstrahlt ist. Einige Rückblenden erzählen, wie 
Yasuko mit ihrem Onkel und ihrer Tante durch die zerstörte Stadt 
irrt, um sich in Sicherheit zu bringen. Der Hauptteil des Filmes 
spielt aber fünf Jahre später. Yasuko soll heiraten, findet aber 
keinen Ehemann, weil man befürchtet, dass sie strahlenkrank ist und 
keine gesunden Kinder zur Welt bringen wird. Deshalb lässt ihr Onkel 
Shigematsu für Yasuko ein Gesundheitszeugnis ausstellen und schreibt 
außerdem sein Tagebuch vom August 1945 ab, um zu beweisen, dass seine 
Nichte zum Zeitpunkt der Explosion nicht in der Stadt gewesen ist. 
Nach einiger Zeit wirbt der Sohn eines Fabrikbesitzers um Yasuko, er 
hat aber keine wirklichen Absichten, sie zu heiraten, sondern möchte 
mit diesem Manöver nur erreichen, dass eine andere Familie seiner 
Heirat mit einer anderen Frau zustimmt. Yasuko erzählt ihrem 
vermeintlichen Bräutigam, dass sie in Hiroshima gewesen ist und 
möglicherweise an der Strahlenkrankheit leidet. Zur gleichen Zeit 
werden drei Männer aus dem Dorf, die im August 1945 in Hiroshima 
waren, krank und sterben innerhalb von einem Monat. Diese Todesfälle 
erschüttern Yasukos Onkel Shigematsu, der nun befürchtet, ebenfalls 
sterben zu müssen, weshalb er Yasuko unbedingt verheiraten möchte. 
Währenddessen lernt Yasuko den Nachbarjungen Yuichi kennen, der sich 
im Krieg mit einer Handgranate vor die amerikanischen Panzer werfen 
musste und seitdem unter einer Geisteskrankheit leidet. Yuichi ist 
aber künstlerisch begabt und formt Plastiken aus Stein. Während die 
übrigen Dorfbewohner Yuichi verspotten, da er als verrückt gilt, 
empfindet Yasuko tiefe Geborgenheit in seiner Nähe, da sie mit ihm 
über ihre Erlebnisse in Hiroshima offen sprechen kann und kein 
Geheimnis daraus machen muss. Yuichis Mutter bittet Shigematsu um die 
Erlaubnis, dass ihr Sohn Yasuko heiraten darf, doch jetzt bricht 
tatsächlich bei Yasuko die Strahlenkrankheit aus. Sie zerfällt 
körperlich und wird sehr krank. Der Film endet damit, dass sie ins 
Krankenhaus gebracht wird und nur sehr wenig Hoffnung besteht, dass 
sie die Krankheit überleben wird. Gleichzeitig ist ihr Onkel, obwohl 
nur wenige Wochen vergangen sind, aus Kummer um Jahre gealtert und 
hat graue Haare bekommen.  

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Ciao
   Klaus Schramm




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