[FFL] (Fwd) Friedensdemo am 3. Dezember in Bonn // Truppen raus aus Afghanistan // Bus aus Freiburg

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Mo Nov 21 16:10:14 CET 2011


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Liebe Freundinnen und Freunde vom Freiburger Friedensforum,

ich möchte Euch bitten, die Informationen zum Afghanistan-Protest in
Bonn sowie der gemeinsamen Fahrt aus Freiburg weiterzuleiten.

Danke vorab und viele Grüße,
Dirk

/// ANTI-KRIEGS-DEMONSTRATION /// AUF NACH BONN! ///

Bundesweite Friedensdemonstration: Truppen raus aus Afghanistan!
Samstag, 3. Dezember 2011 in Bonn
Bus aus Freiburg nach Bonn und zurück

/// ANTI-KRIEGS-DEMONSTRATION /// AUF NACH BONN! ///

Info zum Bus
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# Abfahrt am Samstag, 3. Dezember, 5:30 Uhr morgens in Freiburg
# Rückkehr am Abend
# Kosten: 25 Euro, Solipreis: 30 Euro
# Anmeldung: busnachbonn at gmx.de oder über die Antifaschistische Linke
(http://www.antifaschistische-linke.de) oder über DIE LINKE Freiburg
(http://www.dielinke-freiburg.de)

Infos
=====

# Video:
http://youtu.be/BD9ANWixS_w
# Homepage:
http://www.afghanistanprotest.de/
# Termine:
3. Dezember: Großdemonstration
4. Dezember: Alternativgipfel
5. Dezember: Aktionen des zivilen Ungehorsams

Es rufen auf:
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attac Deutschland, Bundesausschuss Friedensratschlag, Deutsche
Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK),
DIE LINKE, Informationsstelle Militarisierung (IMI), Internationale
Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs - Ärzte in sozialer Verantwortung
(IPPNW), Interventionistische Linke (IL),
NaturwissenschaftlerInnen-Inititive Verantwortung für den Frieden;
Netzwerk Friedenskooperative, Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), ver.di und viele
mehr!

Aufruf
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Widerstand und Protest gegen "Petersberg II"
Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan!

Auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 reagierten die USA
sowie die NATO mit dem Krieg in Afghanistan. Im Dezember vor zehn
Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz bei Bonn eine
provisorische Regierung für Afghanistan unter Präsident Karzai
eingesetzt - wenige Tage später beschloss der UN-Sicherheitsrat den
ISAF-Einsatz. Nun lädt die Bundesregierung für den 5. Dezember 2011
erneut auf den Petersberg ein. Die kriegführenden Staaten werden hier
zusammenkommen, um über die Zukunft Afghanistans zu beraten.
Delegierte aus 90 Ländern sowie NGO's sollen vorgeblich über
"Friedensperspektiven" diskutieren - doch die Realität sieht anders
aus:

Seit einem Jahrzehnt führt die NATO in Afghanistan unter dem Vorwand
der "humanitären Intervention" und des "Krieges gegen den Terror"
einen Krieg für wirtschaftliche und machtpolitische Interessen. Die
Bilanz: Jahr für Jahr steigende Opferzahlen, insbesondere unter der
Zivilbevölkerung, zerstörte Infrastruktur, massive Unterernährung,
unbehandelte Krankheiten, sinkende Lebenserwartung, wachsende Gewalt
gegen Frauen. Trotz alledem werden Menschen, die vor Krieg, 
Zerstörung
und Not flüchten, mit Militär und Polizeieinheiten wie z.B. FRONTEX,
mit Gewalt von Europa ferngehalten.

Die Bundeswehr beteiligt sich an diesem Krieg und trägt Schuld an
Kriegsverbrechen, wie z.B. dem Massaker bei Kunduz. Der jährlichen
Verlängerung des parlamentarischen Mandates steht die mehrheitlich
ablehnende Haltung der Bevölkerung entgegen: Es mangelt der 
Bundeswehr
nicht nur an SoldatInnen, sondern auch an breiter Akzeptanz dafür,
Krieg als Mittel der Politik zu führen. Mit dem Ziel dieses zu 
ändern,
wird die Gesellschaft auf allen Ebenen zunehmend militarisiert. Die
Reform der Bundeswehr bedeutet, dass die Bundeswehr an Schulen
Rekruten wirbt, im Innern zum Einsatz kommt und zur 
Interventionsarmee
umgestaltet wird.

Nun kündigt die Bundesregierung an, bei der zweiten
Afghanistan-Konferenz auf dem Bonner Petersberg über "politische
Lösungen" und "Truppenabzug" diskutieren zu wollen - eine reine 
Farce.
De Facto sollen in Zukunft vermehrt afghanische Militärs und
Polizisten ausgebildet werden, um stellvertretend für die NATO den
Krieg fortzusetzen, den Großteil der Opfer zu stellen und, weiterhin
von der NATO kontrolliert, selbst für "Sicherheit" zu sorgen.
Gleichzeitig will die NATO als "Krisenmanagement" die
Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) forcieren - die enge
Integration politischer, militärischer, wirtschaftlicher, humanitärer
und polizeilicher Instrumente. Was früher zivil war, wird heute
militärischen Zielen untergeordnet. So wird z.B. auch
"Entwicklungshilfe" zum Bestandteil der NATO-Strategie.

Wir lassen uns nicht täuschen: Was wie eine "Friedensperspektive"
klingt, soll der Fortsetzung internationaler militärischer
Interventions- und Besatzungspolitik dienen. Krieg bedeutet immer:
Tod, Folter, Vergewaltigungen, Menschenrechtsverletzungen - so 
aktuell
auch in Libyen.

Die Regierungen der Kriegsallianz wollen den Krieg in Afghanistan
weiterführen und beraten nun über das Wie - die Antikriegs- und
Friedensbewegung will den Krieg beenden! Wir fordern die umgehende
Einstellung aller Kampfhandlungen und den umfassenden Abzug der
Truppen aus Afghanistan! Die frei werdenden Gelder (im Jahr 2011 sind
allein im Bundeshaushalt rund 1,1 Milliarde Euro für den Krieg
vorgesehen) müssen ab sofort für den Wiederaufbau und die 
Verbesserung
der Lebensbedingungen der afghanischen Bevölkerung nach deren
Bedürfnissen eingesetzt werden! Nur so kann in Afghanistan ein 
Frieden
entstehen, der seinen Namen auch verdient.

Die Antikriegs- und Friedensbewegung ruft zu gemeinsamen und
vielfältigen Aktivitäten in Bonn auf. Vom 3. bis zum 5. Dezember 2011
wollen wir mit einer bundesweiten Demonstration und auf einer
internationalen Konferenz Zeichen gegen die menschenfeindliche 
Politik
des Krieges setzen. Stellt Euch quer und beteiligt Euch an Aktionen
Zivilen Ungehorsams!

Die Aufstände im arabischen Raum und die wiedererstarkte Anti-Atom
Bewegung hierzulande lassen uns optimistisch sein, dass soziale
Bewegung die Welt verändern und auch wir gemeinsam ein kraftvolles
Zeichen gegen den Krieg setzen können!

Kommt nach Bonn!




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