[FFL] Interventionskultur

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Do Mai 20 13:09:47 CEST 2010


Hallo Leute!

Wie es der 'spiegel' auf der Titelseite vor noch nicht allzu langer
Zeit forderte, "die Deutschen müssen das Töten (wieder) lernen," 
marschieren deutsche WissenschaftlerInnen bereits vorne weg...
Hier ein Bericht von gfp.

Ciao
   Klaus Schramm


20.05.2010 - Interventionskultur

OLDENBURG (Eigener Bericht) - Eine Forschungsgruppe des
sozialwissenschaftlichen Instituts der Universität Oldenburg
entwickelt Strategien für westliche Militärinterventionen in
Entwicklungsländern. Das völkerrechtlich bindende Prinzip der
staatlichen Souveränität sei längst "ad acta gelegt", weshalb 
Verstöße dagegen als "legitim" zu gelten hätten, erklären die 
Wissenschaftler. Sie beschreiben westliche Militärinterventionen 
wie etwa in Afghanistan als groß angelegte "Sozialreformprojekte".
Um diese zum Erfolg zu führen, sollen die Besatzungsmächte 
einerseits eine gewisse "Sensibilität für kulturelle Faktoren" an den 

Tag legen und andererseits die rigide "Durchsetzung eines 
Gewaltmonopols" gewährleisten - auch unter Inkaufnahme
ziviler Opfer. Auf deutscher Seite bestehe in diesem Zusammenhang
allerdings ein gewisser "Nachholbedarf an Wissen, das die ehemaligen
Kolonialmächte noch gespeichert haben", heißt es.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57815



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