[fessenheim-fr] Winden schliesst sich der TRAS-Resolution für *Stilllegung* aller Schweizer Atomkraftwerke an
Klaus Schramm
klausjschramm at t-online.de
Mo Jun 1 18:44:26 CEST 2026
Hallo Leute!
Heute (online) in der 'Bad. Ztg.': Winden schließt
sich der TRAS-Resolution für *Stilllegung* aller
Schweizer Atomkraftwerke an (Abgeschaltet waren sie
schon des Öfteren).
Übrigens: Es sind 3 AKW:
- Beznau mit zwei Atom-Reaktoren à 380 MW (den Ältesten in Europa)
- Gösgen mit einem Atom-Reaktor à 1.060 MW
- Leibstadt mit einem Atom-Reaktor à 1.275 MW
Das AKW Mühleberg wurde am 20.12.2019 stillgelegt.
Der Betrieb des AKW Lucens wurde nach nur einem Jahr Betrieb
am 21.01.1969 durch eine Kernschmelze beendet.
...leider wenig bekannt!
(Ich habe jetzt nicht weiter geprüft, warum es in der
'Bad. Ztg' "alter" statt "aller" heißt.)
Ciao
Klaus Schramm
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https://www.badische-zeitung.de/winden-schliesst-sich-tras-resolution-fuer-abschaltung-alter-schweizer-atomkraftwerke-an
Alte Schweizer Atomkraftwerke
Winden schließt sich TRAS-Resolution für Abschaltung alter Schweizer
Atomkraftwerke an
Zu alt, zu gefährlich: Der Gemeinderat Winden unterstützt die Forderung
des Atomschutzverbandes, vier alte Schweizer Atomkraftwerke abzuschalten.
Nikolaus Bayer
Nikolaus Bayer
Mo, 1. Jun 2026, 14:00 Uhr
Winden im Elztal
Die Gemeinde Winden ist seit 2007 Mitglied des Trinationalen
Atomschutzverbandes (TRAS). In seiner jüngsten Sitzung fasste der
Gemeinderat den Beschluss, sich jetzt auch der Resolution des Verbands
anzuschließen, in der er die baldige Abschaltung der vier grenznahen
Schweizer Atomkraftwerke fordert. Die Resolution richtet sich an die
Regierungschefs sowie Umweltminister von Bund und Land und fordert sie
auf, bei den Entscheidungsträgern der Schweiz auf eine Umsetzung der in
ihr formulierten Forderungen zu dringen. Der Verband weist auf das
wachsende Gefahrenpotential hin, das von dem "ältesten
Atomkraftwerkspark der Welt" ausgeht; Deutschland und insbesondere seine
Grenzregionen hätten die Hauptlast bei einem schweren Unfall zu tragen.
"Landes- und Bundesregierung sollen darauf hinwirken, dass der
Überzeitbetrieb der Schweizer Atomanlagen verbindlich in naher Zukunft
beendet wird. Die Restlaufzeiten sollen in einem bindenden Staatsvertrag
verankert werden", heißt es darin. Verlangt werden vorab eine Anpassung
der Katastrophenschutzpläne, eine regelmäßige und umfassende Information
der Bevölkerung Süddeutschlands, Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie
der zügige Ausbau einer grenzüberschreitenden Stromversorgung durch
Nutzung der überschüssigen Reserven an Wind- und Wasserkraft in beiden
Ländern.
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