[fessenheim-fr] IAEA bestätigt Schäden am AKW Saporischschja (tagesschau.de)

Amish D. Leßmann bodhi-amish at sonnenkinder.org
So Mai 31 19:47:39 CEST 2026


Hallo zusammen,

gerade eben las ich ganz erschreckt folgenden Artikel von 
tagesschau.de (ARD):

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-akw-saporischschja-iaea-100.html

Viele Grüße
Amish D. Leßmann

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Krieg gegen die Ukraine
IAEA bestätigt Schäden am AKW Saporischschja

Stand: 31.05.2026 • 17:46 Uhr

Laut Atomenergiebehörde IAEA ist eine Wand des AKW Saporischschja in 
der Ukraine beschädigt worden - mutmaßlich durch eine Drohne. Erhöhte 
Strahlung sei aber nicht gemessen worden. Russland und die Ukraine 
machten sich gegenseitig Vorwürfe.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat einen Schaden an der 
Wand eines Turbinengebäudes im russisch kontrollierten ukrainischen 
Atomkraftwerk Saporischschja bestätigt. Der Schaden stimme mit einem 
Drohneneinschlag überein, befanden IAEA-Fachleute. Erhöhte Strahlung 
sei nicht gemessen worden. Das teilte die IAEA in Wien mit, die ein 
Team in dem Atomkraftwerk stationiert hat.

IAEA-Chef Rafael Grossi sprach von einem schwerwiegenden Vorfall, der 
Grundprinzipien der nuklearen Sicherheit gefährde. Es dürfe keinerlei 
von dem Kraftwerk ausgehenden oder gegen das Kraftwerk gerichteten 
Angriffe geben, so Grossi: "Atomanlagen anzugreifen heißt, mit dem 
Feuer zu spielen." Die Organisation äußert sich nach solchen Vorfällen 
aber grundsätzlich nicht darüber, welche der Kriegsparteien 
verantwortlich ist.

Das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist das größte Europas. 
Es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand und liegt nahe der 
Front. Das betroffene Turbinengebäude befindet sich direkt neben einem 
der sechs Reaktoren von Saporischschja. Das AKW ist aus 
Sicherheitsgründen nicht im Betrieb, doch in der Anlage befindet sich 
weiterhin radioaktives Material.

Die russische Atombehörde Rosatom warf der Ukraine nach Angaben 
russischer Medien einen absichtlichen Angriff auf das Atomkraftwerk 
vor. Die Drohne sei über ein Glasfaserkabel gesteuert worden, ein 
"versehentlicher Treffer" sei daher ausgeschlossen, sagte Rosatom-Chef 
Alexej Likatschew russischen Medien.

Das ukrainische Außenministerium wies die Vorwürfe zurück und warf 
Russland Desinformation und Propaganda vor. Es sei nicht 
nachvollziehbar, warum die Ukraine ein Kraftwerk auf ihrem eigenen 
Territorium angreifen sollte, "das sie selbst wieder unter ihre 
Kontrolle bringen will", hieß es in einer Erklärung.




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