From klausjschramm at t-online.de Sun Jun 27 17:44:45 2010 From: klausjschramm at t-online.de (klausjschramm at t-online.de) Date: Sun, 27 Jun 2010 17:44:45 +0200 Subject: [Gen-Info] (Fwd) [Newsletter-Feldbefreiung] Newsletter vom 27.6.10 Message-ID: <4C278E0D.30818.10F17CE@078222664-0001.t-online.de> ------- Forwarded message follows ------- Liebe Freundinnen und Freunde, und wieder einmal steht es an, euch einen Newsletter zu senden. Im Folgenden könnt ihr - mal in einem etwas anderen Stil - über den aktuellen Anlass nachlesen. Seid gespannt und lasst euch angeregen, wünscht sich Susanne vom Team Gendreck-weg *********************************************+ Würden wir heute eine gewisse Bestandsaufnahme machen, kämen folgende Punkte zusammen: -Seit der Gründung der Initiative Gendreck-weg im Jahr 2005 gab es vier große angekündigte Feldbefreiungen mit dem erklärten Gegner MON810. -Seit letztem Jahr nun wird dieser nicht mehr kommerziell angebaut. -Die Industrie hat noch einige Pflanzenkonstrukte in den Schubladen und kündigt am laufenden Band Anträge auf Neuzulassungen an. -Die Stärkekartoffel Amflora von BASF wird seit geraumer Zeit in Mecklenburg-Vorpommern zwecks Vermehrung angebaut, erhielt sie doch kürzlich die Zulassung durch die zuständige EU-Behörde. -Die oben genannten Feldbefreiungen und die Feldbefreiung auf dem Weizen-Versuchsfeld in Gatersleben 2008 sowie weitere Aktionen zogen und ziehen etliche Prozesse in verschiedenen Instanzen nach sich und erforderten und erfordern jede Menge Energie. -Aus privaten Gründen und vielleicht auch bedingt durch die politischen Rahmenbedingungen zogen sich einige Mitglieder aus dem Gendreck-weg-Team ganz oder vorübergehend zurück. Doch jeder der aufgezählten Punkte muss nicht so bleiben: -Wir können den vier großen Feldbefreiungen noch welche hinzufügen, sieht es doch leider noch nicht so aus, als würden Wissenschaft und Konzerne ihr riskantes Unterfangen bleiben lassen und die Gentechnologie in der Landwirtschaft nicht mehr einsetzen. -Der Anbau von MON810 und Konsorten sollte gänzlich verboten werden. -Die vielen Menschen, die keine genmanipulierten Organismen auf den Feldern und auf dem Teller wollen - immerhin mehr als ¾ der deutschen Bevölkerung - können motiviert werden, sich vehement und nachhaltig für die gentechnikfreie Landwirtschaft einzusetzen, so dass der Lobby das Hören und Sehen vergeht. -Der schon gehörige Protest vieler Verbände, Organisationen und Personen gegen die Amflora kann mit weiteren Aktionen unterstützt werden. -Die noch anstehenden Prozesse sollten von den AktivistInnen und der Rechtshilfegruppe mit viel Rückenwind und Solidarität als politische "Bühne" genutzt werden können, indem es zahlreiche UnterstützerInnen dafür gibt. -Das Team kann wieder wachsen und mit neuer Kraft, neuem Mut und neuer Kreativität spätestens (!) zur nächsten Saison Aktionen planen. Wenn DU also schon öfter mal darüber nachgedacht hast - und sei es noch so zaghaft und leise - dich bei Gendreck-weg gegen die Agrogentechnik zu engagieren, dann hast du jetzt bald eine passende Gelegenheit dazu: Am Wochenende 10./11. Juli wird es ein offenes Teamtreffen geben, in Hann. Münden in der Nähe von Göttingen. Die Anreise ist auch schon am Freitagabend möglich. Am Samstag tagsüber wird es hauptsächlich um die weitere Begleitung und Gestaltung der Gatersleben-Prozesse gehen und ab Samstagabend um die Zukunft von Gendreck-weg. Nähere Infos zu erfragen und Anmeldungen einzureichen bitte bei aktion at gendreck-weg Wir warten auf DICH! Das Team von Gendreck-weg (PS: Keine Angst, du wirst nicht nur mit zwei tapferen "alten Hasen" da sitzen, ganz so mau sieht es noch nicht aus!) ------- End of forwarded message -------