From 078222664-0001 at t-online.de Sun May 28 17:56:30 2006 From: 078222664-0001 at t-online.de (Klaus Schramm) Date: Sun, 28 May 2006 17:56:30 +0200 Subject: [Gen-Info] Anlagen von Emails Message-ID: <1FkNd0-0i1TSC0@fwd35.sul.t-online.de> Hallo Leute! Niemand kann effektiv die Verantwortung dafür übernehmen, daß in einem Anhang, der mit einer Email versendet wird, kein Virus enthalten ist. Ich möchte deshalb aus gegebenem Anlaß darum bitten, in Zukunft keine Emails mit Anlagen über diese Mailing-Liste zu versenden. Beim letzten Emeil haben wir eine Ausnahme gemacht, weil es sich um ein wissenschaftliches Projekt handelt. Es ist aber immer möglich, eine Datei auf einem Server zu deponieren und den entsprechenden link im Email anzugeben, statt die Datei per Email-Anhang zu versenden. Je nach Server werden die dort abgelegten Dateien mit permanent aktualisierten Viren-Scannern gecheckt. Vielen Dank! In den folgenden Email finden sich einige sehr interessante Infos. Spannende Lektüre am Sonntag abend wünscht Klaus Schramm klaus.schramm at bund.net From 078222664-0001 at t-online.de Sun May 28 17:58:21 2006 From: 078222664-0001 at t-online.de (Klaus Schramm) Date: Sun, 28 May 2006 17:58:21 +0200 Subject: [Gen-Info] Fw: [AbL] Viele Anmeldungen fuer Genmais zurueckgezogen / Anbauverbot fuer Genraps gefordert (fwd) References: <006401c681e2$fa2923f0$1d343259@systemanuxemte> Message-ID: <1FkNen-0D6ITI0@fwd28.sul.t-online.de> Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Pressemitteilung | Lüneburg, 19.5.2006 Die Gentechnik-Front bröckelt Bauern fordern Anbauverbot von gentechnisch verändertem Raps Prophezeite die Gentechnik-Industrie im letzten Herbst bei Veranstaltungen noch 10.000 Hektar gentechnisch veränderten Mais für das Anbaujahr 2006, so hat sie jetzt deutlich zurück stecken müssen. Ende März 2006 waren knapp 2.000 Hektar im Standortregister angemeldet. Dies bedeutet nicht, dass die Bauern tatsächlich anbauen. Gespräche unter Berufskollegen, in denen die Konsequenzen dargestellt wurden, was ein Anbau für die Region und die Nachbarn bedeute, haben viele Landwirte dazu bewogen, vom Anbau abzusehen. Derzeit sind noch 1.057 Hektar angemeldet. "Dies ist eine Niederlage für die Gentechnik-Industrie und ein wichtiges Zeichen für alle, die sich mit viel Kraft und Engagement für den Erhalt der gentechnikfreien Land- und Lebensmittelwirtschaft einsetzen", so Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. "Tausend Hektar sind tausend Hektar zu viel, aber es sind noch nicht mal 0,1% der 1,6 Mio Hektar Mais-Anbaufläche in Deutschland, auf denen dieses Jahr GV-Mais angebaut werden soll", so Annemarie Volling, Koordinatorin der Gentechnikfreien Regionen in Deutschland. Die Bewegung der gentechnikfreien Landwirtschaft kann mit ganz anderen Zahlen aufwarten: In Deutschland haben sich in den letzten zwei Jahren 93 Gentechnikfreie Regionen gegründet. 26.100 Landwirte mit über 930.000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche haben sich erklärt, dass sie keine Gentechnik auf ihren Feldern einsetzen wollen. Janßen und Volling warnten die Gentechnik-Industrie davor, mit einer systematischen Verunreinigungsstrategie Fakten schaffen zu wollen. "Die geplante Raps-Freisetzung in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Skandal für die dort ansässigen Bauern und Imker - denn Bienen machen keinen Halt vor Gen-Raps. Kanada hat seit dem dort GV-Raps angebaut wird seinen europäischen Raps- und Honigmarkt verloren", so Georg Janßen. Raps Pollen fliegen über weite Strecken und verunreinigen konventionelle und ökologische Bestände. Janßen und Volling fordern die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns und Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer auf, "die Raps-Freisetzung unverzüglich zu stoppen und den Anbau von GVO-Raps grundsätzlich zu verbieten. Die Politik muss endlich ein schlüssiges Konzept vorlegen, wie konventionelle und ökologische Landwirtschaft ohne Gentechnik in Zukunft möglich ist". V.i.S.d.P.: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Georg Janßen und Annemarie Volling Heiligengeiststr. 28 21335 Lüneburg, Tel. 04131-400720 http://www.abl-ev.de/presse/presse_117.php3 weitere Informationen unter www.gentechnikfreie-regionen.de. -- AbL - Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Bundesgeschäftsstelle | Bahnhofstraße 31 | D - 59065 Hamm/Westf. Tel.: 02381 - 9053171 | Fax: 02381 - 492221 | jasper at abl-ev.de | http://www.abl-ev.de From 078222664-0001 at t-online.de Sun May 28 17:59:43 2006 From: 078222664-0001 at t-online.de (Klaus Schramm) Date: Sun, 28 May 2006 17:59:43 +0200 Subject: [Gen-Info] Fw: [BN] Bayern: Widerstand gegen Genmais erfolgreich / Neuer "Gen-Alarm" bei Kartoffeln (fwd) References: <006301c681e2$ee684280$1d343259@systemanuxemte> Message-ID: <1FkNg7-0PCiwK0@fwd35.sul.t-online.de> Pressemitteilung des Bundes Naturschutz in Bayern e.V. | 23.05.2006 Widerstand gegen "Genmais" in Bayern erfolgreich - jetzt neuer "Gen-Alarm" bei Kartoffeln Unter dem Motto "gentechnikfrei genießen" hat das "Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft", eine breite Allianz vieler gesellschaftlicher Gruppen, gemeinsam mit konventionellen und ökologischen Bauern in den letzten Monaten mit einer Vielzahl von Schlepperdemonstrationen und Veranstaltungen in ganz Bayern gegen den drohenden Anbau von Genmais mobil gemacht. Der klare Erfolg: eine Vielzahl von Landwirten hat ihre Absicht, insektengiftigen Genmais anzubauen, zurückgezogen. Übrig geblieben sind hauptsächlich die staatlichen Versuchsflächen der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Mit nur 5,5 ha Maisanbau bleibt Bayern 2006 also faktisch frei vom kommerziellen Anbau von genmanipulierten Pflanzen. Wichtig ist den Initiatoren des Widerstands gegen Genmanipulation am Essen die Tatsache, dass inzwischen auch der bayerische Bauernverband durch vielfältige Initiativen seiner eigenen Basis gezwungen, endlich eine überfällige kritischere Position zur Gentechnik einnimmt. "Was fehlt, ist allerdings noch ein klares Nein des BBV zum Gentechnikanbau und zur Verfütterung von genmanipulierten Mais und Soja", so Prof. Dr. Hubert Weiger, Landesvorsitzender des Bundes Naturschutz (BN). Gentechnikfreie Futtermittel bayernweit verfügbar Mit der Komplettzertifizierung des Raiffeisenkraftfutterwerkes Würzburg ist inzwischen auch bayernweit die Belieferung mit gentechnikfreiem Soja als Futtermittel kein Problem mehr. Nachdem die großen Lebensmittel Konzerne in Deutschland auf Lebensmittel setzen, die sie nicht als "genetisch verändert" kennzeichnen müssen, gibt es auch im Fütterungsbereich immer mehr Initiativen, um die vollständige Gentechnikfreiheit der Produktionskette zu sichern. Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter erhalten, sind nach geltendem EU Recht nicht kennzeichnungspflichtig. Sämtliche Bioprodukte, alle Schweine des Gutfleischprogramms von Edeka Nord (120.000/Jahr), alles Fleisch (Schwein, Rind, Geflügel) in "Du darfst" Produkten, sowie ein Teil des Mastgeflügels in D werden gentechnikfrei gemästet. Die Molkerei Andechs bietet neben Biomilch auch Bergbauernmilch von gentechnikfrei ernährten Kühen, weitere Molkereien und Metzgereibetriebe sind im Gespräch mit ihren Landwirten. ---------------------------------------------------- Alarmstufe Rot für Antrag der Bayerischen Landesanstalt auf großflächigen Genkartoffelanbau Empört sind die Verbände über die neueste Absicht der bayerischen Landesanstalt, gentechnisch veränderte Kartoffeln mit veränderter Stärkezusammensetzung (Amylosefreie Kartoffeln), auf bis zu 30 Hektar, u.a. für die Erzeugung kommerziellen Pflanzgutes auf dem Staatsgut Forstwiesen im Landkreis Pfaffenhofen anzubauen. Hier werde exemplarisch deutlich, dass staatliche Forschung der Kommerzialisierung einer Technik diene, die unkalkulierbare Risiken mit sich bringe. Der BN spricht sich entschieden gegen diese geplante großflächige Freisetzung aus. Eine Verbreitung der Genkartoffeln durch Wildtiere und Vögel kann mit den vorgesehenen Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. Noch bis 3. Juli 2006 können Einwendungen gegen den Versuch beim Bundesamt für Verbraucherschutz bzw. bei der Verwaltungsgemeinschaft Reichertshofen, Schlossgasse 5, 85084 Reichertshofen eingereicht werden. "Jetzt müssen auch die Vertreter des BBV, die ein Landtagsmandat besitzen, Farbe bekennen und Position beziehen, ob sich Bayern gegen die Interessen der Landwirte und Verbraucher und der Lebensmittelverarbeitungsunternehmen für Genmanipulation an Lebensmittelpflanzen einsetzt will", so Weiger. Zurecht fürchten Lebensmittelverarbeiter, dass eine Vermischung der gentechnisch veränderten Industriekartoffeln mit Speisekartoffeln nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Dann würde vielen Landwirten, die Speisekartoffeln für die Stärkeerzeugung anbauen, möglicherweise das Aus drohen! Forderungen des Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft Von der EU: - ein gesetzlich garantiertes Selbstbestimmungsrecht der europäischen Staaten für ein Verbot des Anbaus von genmanipulierten Pflanzen und Sicherung der gentechnikfreien Regionen - die Wiederherstellung eines Moratoriums für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen - die Kennzeichnungspflicht für Milch, Fleisch, Eier etc. von Tieren, die mit genmanipuliertem Futter ernährt wurden sowie ein - Reinheitsgebot für Saatgut Minister Seehofer fordern die Verbände auf, keinesfalls die verschuldensunabhängige gesamtschuldnerische Haftungsregelung im deutschen Gentechnikgesetz aufzuweichen. Von der bayerischen Staatsregierung und dem Landtag fordern die Verbände ein klares Stopp für risikoreiche Großversuche mit genmanipulierten Pflanzen auf bayerischen Staatsgütern und einen Stopp für mit Steuergeldern finanzierte Pro-Agro-Gentechnik-Kampagnen an bayerischen Schulen, Universitäten und der Öffentlichkeit . Für Rückfragen: Marion Ruppaner, BN-Agrarreferentin, Tel. 0911/81878 20 Josef Wetzstein, Bioland Landesvorsitzender,Tel. 0821/346 80-0 Manfred Hederer,1. Vorsitzender des deutschen Berufsimkerbundes, Tel. 0172/82 06459 Edith Lirsch, AbL Landesvorsitzende, Tel. 08562/870 Download: http://www.bund-naturschutz.de/download/pressedokumente/PM-070_06-Bauern_und_Nat urschuetzer_gegen_Gentechnikversuche.doc http://www.bund-naturschutz.de/presse/pressemitteilungen/850.html From 078222664-0001 at t-online.de Sun May 28 19:22:42 2006 From: 078222664-0001 at t-online.de (Klaus Schramm) Date: Sun, 28 May 2006 19:22:42 +0200 Subject: [Gen-Info] =?iso-8859-1?q?Pressemitteilung_und_Einladung=3A_GenT?= =?iso-8859-1?q?=DCV_made_in_Gie=DFen_=3F_=28fwd=29?= References: <20060528000738.72351.qmail@web36114.mail.mud.yahoo.com> Message-ID: <1FkOyQ-1ZNVoG0@fwd32.sul.t-online.de> Pressemitteilung und Einladung Gießen,am 25.Mai´06 GenTÜV made in Gießen? Seit Ende April führt die Universität Gießen den bundesweit ersten Feldversuch mit genmanipulierter Gerste durch. Auf dem stadtnahen Gelände, direkt neben der Uni-Bibliothek, wurden auf rund 10 qm 5000 Gerstenpflanzen von WissenschaftlerInnen des Instituts für Phytopathologie und Angewandte Zoologie ausgebracht. Das Projekt wird im Rahmen des Biosicherheitsprogramms der Bundesregierung gefördert und verfolge nach Angaben des Instituts keine privatwirtschaftlichen Interessen irgendwelcher Konzerne. Aus rein wissenschaftlichen Gründen solle u.a. erforscht werden, ob die genveränderten Pflanzen negative Effekte auf nützliche Bodenpilze haben. Prof. Kogel (Versuchsleiter) will seine Arbeit nicht als Befürwortung von Gentechnik verstanden wissen, sondern als präventiven Schutz für die Umwelt. Die Gentechnik, so Prof. Kogel sei nicht mehr aufzuhalten und es gehe nun darum eine Art TÜV für gentechnisch veränderte Organismen / GVOs zu schaffen, um Risiken zu minimieren. GentechnikgegnerInnen werfen Prof. Kogel vor, gerade durch seine Forschung der Legitimation von Gentechnik Vorschub zu leisten. Am Dienstag, den 30. Mai, um 17 Uhr, in der Bleichstr. 28 (Nähe Ecke Ludwigstr.) veranstalten Studierende der Uni Gießen einen Themenabend zu dieser Problematik. Fest zugesagt haben zu diesen Termin bis jetzt Prof. Kogel, Dr. Schäfer (wissenschaftlicher Mitarbeiter), Frau Lauterbach (Pressesprecherin), sowie Ex-Prof. Grönefeld (Uni Witzenhausen), Dr. med. Burckhardt und andere Menschen aus verschiedenen Initiativen gegen Gentechnik. Ein Ziel der Veranstaltung ist es, neben den naturwissenschaftlichen Aspekten auch ethische, soziale und politische Ansätze in die Debatte um Gentechnik einzubringen, um somit die Entwicklungstendenzen im Bereich der Nahrungsmittelproduktion in einem größeren Kontext zu diskutieren. Zu Beginn werden kurze Pro-& Kontrareferate gehalten und ein kleiner Dokumentarfilm gezeigt. Anschließend soll eine etwas aktivere Form der Podiumsdiskussion allen Teilnehmenden die Möglichkeit geben, die Problematik zu erörtern. Kontakt: Martin Bildat 0175 / 50 74 788 bildat_martin at lycos.de