From 078222664-0001 at t-online.de Fri May 5 22:56:17 2006 From: 078222664-0001 at t-online.de (Klaus Schramm) Date: Fri, 5 May 2006 22:56:17 +0200 Subject: [Gen-Info] Gen-Gerste Message-ID: <1Fc7LV-0AemWc0@fwd27.sul.t-online.de> Frankfurter Allgemeine Zeitung Dienstag, 02. Mai 2006, Nr. 101 Seite 13, Deutschland *Genmanipulierte Gerste ins Freiland ausgesät* GIESSEN/NIDDERAU, 1. Mai (dpa). In Gießen ist am Samstag zum ersten Mal in Deutschland genmanipulierte Gerste außerhalb eines Labors gesät worden. Wissenschaftler der Universität Gießen wollen herausfinden, ob die gentechnisch veränderten Pflanzen schädliche Auswirkungen auf nützliche Bodenpilze haben. Das Projekt des Instituts für Phytopathologie und Angewandte Zoologie wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. In etwa drei Monaten wird die Gerste geerntet, dann sollen auch die ersten Untersuchungsergebnisse vorliegen. Am Sonntag protestierten Gegner gegen das Gießener Projekt und die geplante Aussaat von genmanipuliertem Mais auf einer hessischen Staatsdomäne nordöstlich von Frankfurt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Bonn hatte den Antrag der Universität Gießen für die Aussaat von etwa 5000 genmanipulierten Pflanzen genehmigt. Bis 2008 könnten dort nun jährlich genmanipulierte Pflanzen ausgebracht werden, teilte das BVL am Freitag mit. Bei Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen seien keine schädlichen Einflüsse auf Menschen, Tiere und die Umwelt zu erwarten. taz vom 2.5.2006, S. 8 Gen-Gerste im Freien gesät Nun wächst nicht nur genmanipulierter Mais, sondern auch Gerste in Deutschland GIESSEN rtr In Gießen haben Wissenschaftler am Samstag zum ersten Mal genmanipulierte Gerste außerhalb eines Labors gesät. Bisher wuchs hierzulande nur Genmais. Ursprünglich sollte die Gerste schon letzte Woche ausgebracht werden. Dann verschoben die Forscher der Justus-Liebig-Universität aber den Termin. Gründe nannten sie dafür nicht. Am Samstag sei die Arbeit reibungslos verlaufen, sagte Professor Karl-Heinz Kogel nur - "es hat keine Proteste gegeben". Erst am Sonntag demonstrierten 170 Gentechnik-Gegner im hessischen Nidderau. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Bonn hatte den Antrag der Forscher für die Aussaat von 5.000 genmanipulierten Pflanzen auf 9,6 Quadratmetern genehmigt. "Bei Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen sind keine schädlichen Einflüsse auf Menschen, Tiere und die Umwelt zu erwarten." Der Asta der Gießener Universität sprach sich indes gegen den Anbau aus: "Zwar ist das Risiko des Pollenfluges nahezu ausgeschlossen. Trotzdem haben wir Bedenken und lehnen die Versuche ab." In drei Monaten etwa werden die Wissenschaftler die Gerste ernten. Die Sorte kann auch fürs Bierbrauen genutzt werden. taz vom 2.5.2006, S. 8, 41 Z. (Agentur) From 078222664-0001 at t-online.de Fri May 5 22:56:14 2006 From: 078222664-0001 at t-online.de (Klaus Schramm) Date: Fri, 5 May 2006 22:56:14 +0200 Subject: [Gen-Info] Gen-Kartoffel Message-ID: <1Fc7LS-0AemWa0@fwd27.sul.t-online.de> BASF bereitet Markteinführung für GV-Kartoffel vor [28. April 2006] Die BASF Plant Science, das Biotechnologieunternehmen des Konzerns, in Limburgerhof erwartet die EU-Zulassung für die gentechnisch veränderte Stärkekartoffel Amflora noch in diesem Jahr und will die Markteinführung in Deutschland vorbereiten. Mit einigen Landwirten in Brandenburg und Sachsen-Anhalt hat das Unternehmen einen Qualitätssichernden Anbau gestartet, damit die Landwirte mit einer konventionellen rotschaligen Stärkekartoffel üben können, wie eine Vermischung von GV-Kartoffeln mit konventioneller Ware im Betrieb vermieden werden kann und worauf bei Aussaat, Ernte und Lagerung zu achten ist. Der Anbauumfang sei aber noch gering, erläuterte ein Unternehmenssprecher gegenüber Agrimanager. Das Interesse seitens der Landwirte sei aber groß. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen bereits in Tschechien gute Erfahrungen gemacht. Die GV-Stärkekartoffel, die durch die gentechnische Veränderung nur Amylopektin enthält, soll in der technischen Industrie als Verdickungsmittel bei der Papier- oder Textilherstellung Anwendung finden. (AW) Quelle: http://www.agrimanager.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D 1%26type%3D1&id=20138&currPage= From kigwa.ww at web.de Fri May 5 19:06:41 2006 From: kigwa.ww at web.de (wolfgang wiebecke) Date: Fri, 05 May 2006 19:06:41 +0200 Subject: [Gen-Info] wichtige, internationale Aktionshinweise aus Wuppertal Message-ID: <445B8621.7020909@web.de> Hallo zusammen, auf unserer Seite "Aktionen" stehen Hinweise auf einige wichtige internationale Aktionen im Bereich Gentechnik mit Übersetzung, auf die ich hiermit aufmerksam machen möchte. Insbesondere an das EU-Parlament zur Legalisierung von Gentechnikfreien Regionen und wegen Korruption in Westminster und Biotech-Lobby. Friedlichen Gruß Wolfgang Wiebecke Dr. Wolfgang Wiebecke Agrargruppe von attac-Wtal Meckelstr. 9 42285 Wuppertal