From 078222664-0001 at t-online.de Mon Jun 13 00:28:02 2005 From: 078222664-0001 at t-online.de (Klaus Schramm) Date: Mon, 13 Jun 2005 00:28:02 +0200 Subject: [Gen-Info] [fwd] Aktion Gendreck-weg am 31.7.2005 Message-ID: <1Dhavy-1vUZf60@fwd25.sul.t-online.de> Hallo Leute! Auch wenn der erste Satz der hier im folgenden weitergeleiteten Pressemitteilung ("Die Gegner des Anbaus ...") ein wenig hype ist, haben wir beschlossen, sie zur Diskussion zu stellen. Was haltet Ihr davon? Ist eine solche Aktion hier in Deutschland nach den wenig ermutigenden Erfahrungen mit ähnlichen Aktionen in Frankreich erfolgversprechend. Die Voraussetzungen in Frankreich waren bessere: Die Anti-Gentech-Bewegung ist größer und militanter als in Deutsch- land, allerdings ist nicht nur nach neuesten Erfahrungen die Polizei in Frankreich in der Regel etwas "robuster"... Zudem sei nochmals an die Nächte und an das Aussäen von konventionellem Saatgut erinnert! Ciao Klaus Schramm klaus.schramm at bund.net für die Aktiven der Aktion Pro Gen-Moratorium Weitergeleitet durch DNR Redaktionsbüro ++ Bitte ggf. weiterleiten ++ Info-Service mit eigener Themenauswahl: www.dnr.de/infoservice -- ----- Original Message ----- From: Sent: Thursday, June 09, 2005 5:10 PM Subject: Aktion Gendreck-weg am 31.7.2005 Pressemitteilung Gentechnik-Gegner planen "Freiwillige Feldbefreiung" Kampagne "Gendreck weg!" startet Zivilen Ungehorsam gegen Agro-Gentechnik Die Gegner des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in der Bundesrepublik machen mobil. Mit einer Kampagne des Zivilen Ungehorsams soll der politische Druck gegen die Agro-Gentechnik verstärkt werden. Derzeit kursiert im Internet unter dem Motto "Gendreck weg" die Beschreibung einer Aktion "Freiwillige Feldbefreiung". Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung bekennen dort viele Menschen öffentlich, dass sie sich daran beteiligen werden, "Felder von genmanipulierten Pflanzen zu befreien." "Obwohl die Verbraucher keine gentechnisch veränderten Pflanzen in ihren Lebensmitteln und in der Natur haben wollen, lässt die EU den Anbau in Europa zu. In diesem Jahr werden erstmals kommerziell genutzte Genfelder angepflanzt. Damit versucht die Gentechnikindustrie, unumkehrbare Fakten zu schaffen. Die Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung durch Pollenflug ist groß", so der Imkermeister Jürgen Binder, Sprecher der Kampagne "Gendreck weg" und einer der Erstunterzeichner der Absichtserklärung. "Deshalb wollen wir nun die Sache selbst in die Hand nehmen. Es geht uns dabei um das Prinzip der Gefahrenabwehr. Bürgerinnen und Bürger übernehmen da Verantwortung, wo sich der Staat nicht mehr traut gegen die Interessen der Agrokonzerne zu handeln." Vorbild der "Feldbefreier" sind die Aktionen in Frankreich und Indien. Dort haben sich schon tausende am öffentlichen Jäten auf Genfeldern beteiligt. "Wir wollen mit unserem öffentlich angekündigten und durchgeführten aktionen zeigen, dass sich die Befürworter einer gesunden Landwirtschaft nicht verstecken müssen", so der Agraringenieur Michael Grolm, ebenfalls Erstunterzeichner der Kampagne. "Deshalb haben wir auch beschlossen, die betroffenen Bauern für den durch die symbolische Befreiung vom Gendreck verursachten Ernteausfall zu entschädigen, da es uns nicht um Sachbeschädigung geht, sondern um ein Umdenken in der Ernährung in Richtung Qualität." Rückfragen und Interviews: Jürgen Binder, Imkermeister: 0170-185 74 24 Michael Grolm, Dipl. Agraringenieur: 0170-108 71 74 -- Kontakt: Jürgen Binder Postfach 41 D-72101 Rottenburg Tel.: (0049) 7472-442370 Fax.: (0049) 7472-441532 Mobil: (0049) 170-1857424 aktion at gendreck-weg.de www.gendreck-weg.de