From info-berlin at dnr.de Fri Mar 19 16:00:03 2004 From: info-berlin at dnr.de (=?iso-8859-1?Q?DNR_Redaktionsb=FCro_Info-Service?=) Date: Fri, 19 Mar 2004 16:00:03 +0100 Subject: [Gen-Info] Fw: [AttacAgrarNetz] Aufruf: Genfood-freie Studentenwerksmensen Message-ID: <03a001c40dc5$f351a8b0$8a00a8c0@MATTHIAS> Weitergeleitet durch DNR Redaktionsbüro Info-Service ++ Bitte im Verband etc. weiterleiten ++ Weitere Rubriken bestellen/Abbestellen/Information: www.dnr.de/publikationen/infoservice oder info-berlin at dnr.de -- ----- Original Message ----- From: "Volker Matthias" Sent: Thursday, March 18, 2004 7:03 PM Subject: [AttacAgrarNetz] Aufruf: Genfood-freie Studentenwerksmensen Hallo, die Regionalgruppe Göttingen möchte andere Regionalgruppen und Campusgruppen sich einer Aktion zu beteiligen, welche quasi als Erweiterung der WTOGenug-Kampagne/Gentomatentour angesehen werden kann: Das deutsche Studentenwerk ist mit seinen Mensen der größte Gemeinschaftsverpfleger in Deutschland und hat daher eine große Macht auf viele Zulieferbetriebe. In Göttingen wurde in der vorletzten Woche von einem Aktionsbündnis gegen Grüne Gentechnik/Genfood, welches von Attac-Göttingen initiiert wurde und sich v.a. aus beteiligten Gruppen für den Gentomaten-Aktionstag zusammensetzt (BUND, Greenpeace-Gruppe, Bio- und konventionelle Bauern, die Verbraucherzentrale, Bioläden, Weltladen, Parteien, Wissenschaftler, Studierende/Fachschaften u.ä.), der Versuch einer Kooperation mit dem Studentenwerk Göttingen gestartet. Ziel ist es, dass die Mensen des Studentenwerks in Zukunft garantiert gentechnikfreie Produkte anbieten und diesbezügliche Klauseln in ihre Verträge mit den Zulieferern aufnehmen. So kann ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass auch Großverbraucher GVOs bzw. GVLs ablehnen und somit kein Bedarf an diesen Produkten besteht. Das Göttinger Aktionsbündnis versucht dabei, eine möglichst weitgehende Definition von "gentechnisch verändert" durchzusetzen. Ebenso will es nicht beim Göttinger Studentenwerk stehenbleiben. Ziel ist vielmehr, dass das Göttinger und andere lokale Studentenwerke auf das gesamtdeutsche Studentenwerk einwirken, so dass es eine entsprechende Einkaufspolitik bundesweit gibt. Eine entscheidende Sitzung, in der dieses Thema angesprochen werden soll, ist Mitte-April. In dieser Sitzung wäre es sinnvoll, wenn von vielen lokalen Studentenwerken über ähnliche Kooperationen und Forderungen berichtet würde. Wir GöttingerInnen würden uns deshalb freuen, wenn möglichst viele Attac-Lokalgruppen/-Campusgruppen sich z.B. mit Studentengruppen, Fachschaften, Umweltverbänden, Verbraucherzentralen o.ä. zusammentun würden und auf ihre lokalen Studentenwerke in dieser Richtung einwirken würden. Wenn Ihr Euch bei mir meldet (vmatthi at gwdg.de) kann ich Ausschnitte von Mails, Protokollen etc. schicken, die unser Vorgehen deutlich machen und die Ihr ggf. verwenden könnt. Volker Matthias (Attac Göttingen)